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Muskatkürbis – eine Delikatesse mit langer Haltbarkeit

Muskatkürbis ist im Garten ein Hingucker – groß, mit strukturierter Schale und leuchtenden Farben, die von Dunkelgrün über Orange bis zum Hellbraun gehen. Muskatkürbis gehört zu den Kürbissen, die lange haltbar sind und über ein sehr schmackhaftes und aromatisches Fruchtfleisch verfügen. Dabei ist die Pflanze sehr anspruchslos in der Haltung und Pflege. In der Küche können Sie zahlreiche Gerichte aus dem Muskatkürbis zaubern.

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Der Muskatkürbis – ein Allrounder in Garten und Küche

Der Muskatkürbis gehört zu den Moschuskürbissen. Die Kürbissorte ist nur als Kulturform bekannt. Die Stamm- und Wildformen sind unbekannt. Bereits seit präkolumbischer Zeit wird der Kürbis in Mittel- und Südamerika und im Südosten der USA angebaut. Von hier aus wurde er in viele tropische Länder importiert und dort kultiviert.

Eng verwandt ist der Muskatkürbis mit dem Butternut-Kürbis. Der Geschmack und das Aroma haben dem Muskatkürbis seinen Namen gegeben. Er hat einen leichten Muskat-Geschmack und -Duft. Die Kürbisart hat wenig Kerne, ein gelbes bis orangefarbenes Fruchtfleisch und ein wunderbares Aroma. Im Gegensatz zu anderen Kürbissorten schmeckt der Muskatkürbis am besten, wenn er noch nicht ganz reif ist.

Der Muskatkürbis mag es warm

Schon sein Hauptverbreitungsgebiet zeigt: Der Muskatkürbis mag es warm und vollsonnig. Und so sollten Sie auch im Garten einen Platz in der Sonne für den Muskatkürbis wählen. Perfekt ist der Platz, wenn er noch über ein feuchtes Erdreich und einen Schutz verfügt, der das Plätzchen warm hält. Eine Mauer oder ein anderer Wetterschutz sind ideal. Der Muskatkürbis fühlt sich aber auch am Rande eines Kompost sehr wohl. Hier profitiert er vom lockeren Boden und dem nährstoffreichen Sickerwasser. Als Starkzehrer benötigt der Muskatkürbis viele Nährstoffe und einen lockeren Boden. Bei entsprechenden Nährstoffangebot gedeiht der Kürbis auf fast allen Böden.

So säen Sie Muskatkürbis aus

Muskatkürbis sollten Sie aufgrund der langen Vegetationsperiode auf der Fensterbank oder im warmen Gewächshaus vorziehen. Das ist ab Ende März möglich. Sie können aber ab Anfang Mai den Kürbissamen auch im Freiland ausbringen.

Vorgezogen wird in Anzuchterde. Geben Sie zwei Samen in ein Pflanzloch. Die Muskatkürbissamen werden etwa ein bis zwei Zentimeter tief gepflanzt. Keimen mehrere Samen, bleibt nur der kräftigste Keimling stehen. Im Freiland sollten Sie die Pflanzen mit einem Abstand von etwa einen Meter pflanzen, da die Ranken des Kürbis sehr lang werden.

Muskatkürbis braucht Wasser

Wie alle Kürbisgewächse benötigt auch der Muskatkürbis viel Wasser ohne Staunässe. Vor allem, wenn sich die Fruchtkörper ausbilden, sollten Sie regelmäßig gießen. Gießen Sie immer direkt an den Wurzeln. Beim Gießen von oben werden die Blätter nass und es kann Mehltau entstehen. Außerdem brauchen die Pflanzen Nährstoffe. Steht der Kürbis nicht direkt am Kompost, sollten Sie bei Bedarf düngen.

Ranken, die zu lang werden, treten Sie einfach ab. Dadurch können die Pflanzen mehr Kraft in die Ausbildung der Kürbisse geben. Die Früchte legen Sie auf ein Brett, einen Stein oder Mulchmaterial. So können die Muskatkürbisse nicht von unten nass werden. Bei stetiger Berührung mit dem feuchten Boden schimmeln die Früchte sonst leicht.

Der Muskatkürbis ist ein Leckerbissen in der Küche

Kürbissuppe, Auflauf, Gemüse oder eingelegter Kürbis – Muskatkürbis können Sie vielfältig in der Küche verwenden. Sein aromatischer Geschmack ist einfach eine kulinarische Köstlichkeit, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Ob süß oder herzhaft – das Kürbisfleisch des Muskatkürbis ist ein Allrounder. Dazu hat der Kürbis wenig Kerne und eine weiche Schale. Sie können den ganzen Muskatkürbis auch gut lagern. An einem kühlen, trockenen Ort hält er sich bis zu vier Monate.