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N. L. Chrestensen

Pflanzenzucht seit 1867

Als der dänische Gärtnergehilfe Nils Lund Chrestensen 1867 in Erfurt die Samen- und Pflanzenzucht gründete, dachte er sicher nicht daran, dass das Unternehmen fünf Generationen später zu den erfolgreichsten Pflanzenzuchten in Deutschland gehören würde.

Fruchtbare Lehm- und Lößböden – ein Segen für Erfurt und Umgebung

Die fruchtbaren Böden um Erfurt wurden vermutlich schon früh für den Anbau von Gemüse und Kräutern genutzt. Schon vor über 1300 Jahren sollen Mönche der Stadt sich die Böden zu Nutze gemacht haben. Im Mittelalter wurde vor allem Waid angebaut. Die Pflanze wurde zum Färben verwendet und erzeugt einen Indigo-Blau. Durch den Anbau und Handel mit Färberwaid wurde das Handwerk und damit die Stadt gestärkt. Erfurt wuchs, wurde bekannter und in seiner wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Macht gestärkt. Lange Zeit gehört auch der Anbau von Wein zum Standbein der Region.

Der gewerbsmäßige Gartenbau entwickelte sich vor allem im 18. Jahrhundert. Unternehmen wie N.L. Chrestensen entstanden. Erfurt erlangte internationale Bekanntheit im Bereich Saatgutanbau.

N.L. Chrestensen – ein Unternehmen auf Weltniveau-Spuren

Angefangen hat alles mit Arrangements aus Trockenblumen und einem Sitz in Erfurt. Doch bereits 1872 brachte das Unternehmen einen Versandkatalog mit Gemüse-, Feld-, Gras-, Wald- und Blumensämereien heraus. 1893 erhielt das Unternehmen Chrestensen auf der Weltausstellung in Chicago die „Große Columbus Medaille“. Drei Jahre später eröffnete das Unternehmen eine Filiale in London. Die Samenzucht wurde ins Borntal bei Erfurt verlegt. Dort bewirtschaftet Chrestensen bis heute 20 ha. Übrigens war Chrestensen im Jahr 1908 auch Mitbegründer von Fleurop. Und auch den Namen „Blumenstadt“ erhielt Erfurt in dieser Zeit.

Chrestensen orientierte sich schon früh am internationalen Markt. Kein Wunder, dass sich die Marke schnell zum bekannten Warenzeichen entwickelte. Selbst als Deutschland geteilt war, existierte das Unternehme weiter und war in der DDR als „Versandhaus Samen und Pflanzen des VEB Erfurter Blumensamen“ bekannt. Auch in dieser Zeit konnten Familienmitglieder der Familie Chrestensen in führenden Postionen verantwortlich mitarbeiten.

Im Jahr 1990 erfolgte eine Reprivatisierung. Seit dem macht ist das Unternehmen unter dem Namen „N.L. Chrestensen Erfurter Samen- und Pflanzensucht GmbH“ weltweit bekannt.

N.L. Chrestensen – ein Unternehmen mit Zukunftsvisionen

N.L. Chrestensen gehört heute zu den führenden Unternehmen in Puncto Sämereien. Auf über 2600 ha Vermehrungsflächen und 10.000 m² Glasflächen weltweit baut das Unternehmen Züchtungen zur Gewinnung von Samen an. Das Saatgut wird nach der Gewinnung professionell aufgearbeitet und in modernen Labors und auf Probefeldern geprüft. Dabei stehen Pflanzen und Sämereien in hoher Gärtner-Qualität im Mittelpunkt.

Das Repertoire von N.L. Chrestensen umfasst neben Sämereien auch Blumenzwiebeln, Pflanzgut sowie Düngemittel und Pflanzenschutzmittel für den Hobbygärtner und den Gärtner. Über 1.000 verschiedene Sorten und Arten bietet heute die Marke NLC. Unter dem umfangreiche Pflanzensortiment und Saatgut befinden sich auch mehr als 200 eigene Züchtungen. Besonders Neuzüchtungen im Bereich Gewürz- und Arzneipflanzen sind interessant.

Das N.L. Chrestensen auf dem richtigen Weg ist, beweisen Hunderte von Auszeichnungen. Der Name N.L. Chrestensen ist heute auf der ganzen Welt bekannt.


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