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Zimmer & Kübelpflanzen Apfel

Kübelpflanze Apfel – der kleine Apfelbaum für Balkon und Terrasse

Nicht jeder hat einen großen Garten, in dem sich auch ein riesiger Apfelbaum wohlfühlt. Inzwischen gibt es auch die kleine Variante für Balkon und Terrasse, die Sie auch auf freien Flächen im Garten unterbringen können. Die Mini-Äpfel stehen den großen Bäumen in Nichts nach. Die Äpfel schmecken ebenso köstlich, die Früchte sind genauso groß wie bei normalen Bäumen. Lediglich die Ernte bleibt etwas kleiner.

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Apfelbäume in Miniaturausgabe sind keine Erfindung unserer Zeit

Obstbäume in Kübeln gab es schon im Mittelalter. Denken Sie nur an die wundervollen Orangerien von August dem Starken oder Ludwig dem XIV. Vor über 200 Jahren kamen dann auch andere Obstsorten hinzu. Vermutlich war der Anbau von Obstbäumen in Kübeln von asiatischen Bonsai-Bäumen inspiriert. In Europa wurden vor allem Obstsorten angebaut, die hier auch reiften und gegessen wurden wie zum Beispiel der Apfel.

Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg war der kleine Apfelbaum im Kübel in Deutschland sehr beliebt. Nach dem Krieg gerieten die Kübel-Bäumchen etwas in Vergessenheit, denn große Apfelbäume waren wichtig. In den letzten Jahren wurden die Apfelbäume für den Pflanzkübel wieder populär.

Der beste Standort für den Apfelbaum im Kübel

Auch der kleine Apfelbaum steht natürlich am liebsten sonnig und warm. Als Pflanzkübel sollten Sie einen Kübel wählen, der möglichst mehr als 25 Liter fasst. Kübel aus Ton oder Holz mit einem Loch im Boden eignen sich am besten.

Normale Gartenerde genügt für die Kübelpflanzen nicht. Der Apfelbaum im Kübel sollte in spezieller Kübelpflanzenerde stehen. Sie können die Erde auch selbst mischen. Mischen Sie dazu ein Drittel Rindenhumus mit einem Drittel Komposterde und einem Drittel lehmhaltiger Gartenerde. Geben Sie noch etwa 2 Gramm mineralischen Volldünger pro Liter Erde dazu.

Apfel im Kübel säen und pflegen

Die Anzucht von Apfelbäumen für den Balkon gelingt meist recht unkompliziert. Je nach Sorte können die Kriterien etwas unterschiedlich sein. Ist der Apfelbaum aufgegangen, kommt er in einen Pflanzkübel. Wichtig ist beim Apfelbaum im Kübel das regelmäßige Gießen. Die Erde darf im Kübel niemals austrocknen. Verwenden Sie am besten Regenwasser oder lassen Sie Leitungswasser vorher ein paar Tage abstehen.

Im Sommer benötigt der Apfelbaum Dünger, schließlich steht ihm nur begrenzt Erde zur Verfügung, aus der der Apfelbaum sich bedienen kann. Etwa aller 14 Tagen wird der Apfelbaum gedüngt. Verwenden Sie dafür einen entsprechenden Obst-Dünger oder einen Flüssigdünger.

Im Gegensatz zum Apfelbaum im Garten brauchen Sie das Bäumchen im Kübel nur wenig zu verschneiden. Es genügt, wenn Sie den Baum regelmäßig ausdünnen. Dabei werden störende und alte Triebe entfernt.

Und was wird im Winter?

Im Winter müssen Sie den Apfel etwas schützen. Vor allem die Wurzeln sollten Sie gegen Frost schützen. Haben Sie die Möglichkeit, können Sie den Kübel in einen kalten aber frostfreien Raum stellen. Auf dem Balkon können Sie den Topf samt Wurzeln mit Styropor schützen. Das Bäumchen können Sie in Vlies einwickeln.

Was will der Apfel in der Küche?

Bis dahin kommen die Äpfel gar nicht erst. Am besten schmecken die Äpfel frisch vom Baum. Dann sind sie knackig und lecker. Die Äpfel aus dem Pflanzkübel sind natürlich keine Lageräpfel. Sie können die Äpfel aber gut für Salat, zum Backen oder als Bratapfel verwenden.