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Blumensamen Malvensamen

Malvensamen – die Dauerblüher im Garten

Zu den schönsten Blumen im Garten gehört die Malve. Ihre Blüten erstrahlen in unzähligen Farben und die Pflanze scheint beim Blühen nicht müde zu werden. Stockrosen und Malven gehören einfach in jeden Garten. Besonders in Bauerngärten sind sie ein unbedingtes Muss. Und das nicht nur wegen ihrer prächtigen Blühten. Einige Malvensorten werden auch als Heilpflanzen verwendet und ergeben einen wohlschmeckenden Tee.

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Malven, kurzlebige Schönheiten in unglaublicher Vielfalt

Malven sind in vielen Teilen Nordafrikas und Eurasiens verbreitet. Aber auch in Nordamerika und Australien sind verschiedene Arten der Malven verbreitet. Ungefähr 30 Arten sind heute bekannt, aus denen unzählige Züchtungen entstanden.

Die wunderschönen Blumen sind echte Dauerblüher. Manche blühen so unermüdlich, dass sie sich nach etwa drei Jahren verausgabt haben. Allerdings kommen sie meist wieder, wenn sie sich an ihrem Standort wohlfühlen. Einige Kreuzungen sind etwas langlebiger. Die anspruchslose Malve blüht je nach Art von Mai bis Oktober. Sie können die Malvensamen nicht nur im Garten in die Erde bringen, sondern auch auf dem Balkon die Blumentöpfe damit bestücken. Einige Arten lassen sich auch als Rankenpflanze einsetzen. Malvensamen lässt sich ganz einfach von ausgewachsenen Pflanzen gewinnen.

Der richte Standort für den Malvensamen

Malven lieben die Sonne. Sie sollten deshalb einen sehr sonnigen Standort wählen. Der Boden soll durchlässig und nahrhaft sein. Bei solchen Bedingungen bilden sich die meisten Blüten aus. Malven sind aber durchaus auch anpassungsfähig. Im Halbschatten kommen sie ebenfalls zurecht, allerdings blühen sie dort meist nicht so intensiv.

Nicht so gut zurecht kommen Malven mit torfhaltigem und verdichtetem Boden. Auch Staunässe vertragen die Pflanzen nicht. Sehr hochwachsende Malven, die bis zu zwei Meter erreichen sollten Sie an windgeschützte Stellen pflanzen, damit sie bei starkem Wind nicht umkippen. Eine Stütze kann zusätzlich helfen.

So säen Sie Malvensamen aus

Malven können Sie zwischen März und Mai an Ort und Stellen aussäen. Vorziehen ist nicht nötig. Malvenamen sind Dunkelkeimer, deshalb sollten die Samen etwa zwei Zentimeter dick mit Erde bedeckt werden. Geben Sie den Pflanzen je nach Größe ausreichend Platz. Zwischen den Pflanzen sollte mindestens ein Abstand von 30 cm sein. Bei großen Malvenarten, die bis zu zwei Meter werden, ist ein Pflanzabstand von mindestens 60 cm erforderlich. Der Kauf von Pflanzen lohnt sich bei Malven eher nicht, da die Samen meist sehr gut aufgehen und viele Sorten sich später selbst aussäen. Die Keimdauer bei Malvensamen liegt bei etwa zwei bis drei Wochen.

Malven blühen zu sehr unterschiedlichen Zeiten. Einige zeigen ihre Blüten erst im zweiten Jahr. Die Blütezeit liegt je nach Art etwa zwischen Mai und Oktober. Bei Trockenheit brauchen Malven regelmäßig Wasser. Dabei sollten Sie es aber vermeiden den Boden klatschnass zu machen. Gießen Sie an sehr heißen Tagen lieber zwei Mal. Ein Mal im Monat können Sie den Malven einen Volldünger geben, den Sie bei uns im Samenhaus Müller erhalten.

Sie können die Blühfreudigkeit der Malven anregen, indem Sie verwelkte Blüten regelmäßig entfernen. Je schneller Sie diese abzupfen, desto rascher bildet die Malve neue Blüten aus.

Malven nicht nur für den Bauerngarten

Die traumhaft schönen Blüten der Malven lassen sich in jedes Blumenbeet integrieren. Aus romantischen Gärten und Bauerngärten sind die grandiosen Blumen gar nicht mehr wegzudenken. Kleine Arten lassen sich gut im Steingarten verwenden, große Stockrosen sind im Staudenbeet gut untergebracht. Malven können Sie aber auch in den Blumenkübel für Balkon und Terrasse pflanzen.

Einige Malvenarten gehören zu den Heilkräutern. Aus Kraut und Blüten wird ein Tee gefertigt, der besonders bei Erkältungskrankheiten unterstützend wirken kann. Viele Blüten können Sie aber auch essen und im Salat verwenden. Allerdings sind nicht alle Malvenarten verträglich.