Dahlie

Dahlien – die Blumen des Bauerngartens

In keinem Bauerngarten dürfen sie fehlen, die Dahlien mit ihren mächtigen Blüten in vielen Farben und Formen. Kaum eine andere Blumenart bringt solch eine Vielfalt hervor. Im Spätsommer verwandeln die Blumen den Garten in ein wahres Blumenmeer, das bis zu den ersten Frösten meist erhalten bleibt. Die Dahlie ist nicht nur eine wunderbare Gartenblumen für Beete und Rabatten, sondern auch eine beliebte Schnittblume, die in jeden sommerlichen Blumenstrauß gehört.

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Die Dahlie liebt es warm

Und das nicht ohne Grund, denn die reich blühenden Blumenstauden kommen ursprünglich aus Mittelamerika. Auf den Hochebenen Mexikos und Guatemalas sind sie zu Hause. Die Züchtungen, die Sie heute im Garten haben, verfügen über verschiedene Wuchshöhen. Kleine Exemplare erreichen eine Höhe von etwa 30 Zentimetern. Große Dahlien können bis zu 3 Metern erreichen. Die meisten Sorten werden aber zwischen einem Metern und 1,50 Meter hoch. Auch in der Blütenform variieren die Dahlien. In den Gärten sind oft Ball-Dahlien, Kaktus-Dahlien oder anemonenblütige Dahlien zu finden. Es wird geschätzt, dass es heute weltweit über tausend verschiedenen Dahliensorten gibt, die nach der Blütenform klassifiziert werden.

Der richtige Standort macht es

Die Dahlie liebt es sonnig. Wählen Sie einen Standort, der nicht zu nah bei Hecken und Bäumen liegt. Die Blumen werden etwas blühfaul, wenn sie zu eng bei anderen Pflanzen stehen. Je nach Sorte brauchen Sie mindestens einen Abstand von 50 bis 100 Zentimeter.

Dahlien lieben einen lockeren, humusreichen Boden. Sie sind Starkzerrer. Der Boden sollte nicht zu Staunässe neigen. Lehmige Böden können Sie mit einer Schicht grobkörnigen Sand unter der Knolle verbessern.

So werden Dahlien gepflanzt und gepflegt

Da Dahlien nicht winterhart sind, kommen sie erst im Frühjahr in die Erde. Ab Ende April können Sie Dahlienknollen pflanzen. Die Erde wird tiefgründig aufgelockert. Geben Sie etwas Kompost mit in das Pflanzloch. Dahlien benötigen viele Nährstoffe. Achten Sie darauf, dass der Boden gut durchlässig ist und reichern Sie diesen bei Bedarf mit Sand an. Staunässe vertragen die Blumenzwiebeln nicht. Die Knolle wird etwa 5 bis 10 Zentimeter tief gepflanzt, der Wurzelhals sollte nach oben zeigen und das Loch muss ausreichend groß sein.

Beim Austreiben sollten Sie Dahlien etwas schützen, denn die jungen Triebe sind von Schnecken begehrt. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht, damit die Blumen sich prächtig entwickeln können. Während der Blütezeit sind Düngungen vorteilhaft. Dahlien danken es mit einer reichhaltigen und langen Blüte.

Verwelkte Blätter und Blüten werden während der Blütezeit regelmäßig entfernt. Das regt die Blumen zur Bildung neuer Blüten an. Sehr hohen Sorten sollten Sie etwas Halt geben, damit die Blütenstengel nicht abknicken.

Dahlien mögen lockeren Boden. Allerdings sollten Sie beim Haken vorsichtig sein, damit die flach verlaufenden Wurzeln nicht beschädigt werden.

Im Herbst werden die Knollen nach den ersten Frösten ausgegraben. Alle überirdischen Teile werden auf circa 5 Zentimeter zurückgeschnitten, die Knolle wird geputzt und von faulen Stellen befreit und trocken eingelagert. Zu früh sollten Sie die Dahlien aber nicht ausgraben, da diese noch Nährstoffe fürs folgende Jahr sammeln.

So können Sie Dahlien verwenden

Dahlien werden vor allem als Schmuckblumen in Gärten verwendet. Sie zieren Blumenbeete und Rabatten. In klassischen Bauerngärten dürfen die Blumen auf keinen Fall fehlen. Sie können die Knollen auch in Töpfe und Kübel einpflanzen und auf Balkon und Terrasse stellen. Als Schnittblume machen Dahlien ein tolles Bild und sind in der Vase lange haltbar. Die Blüten können Sie aber auch essen. In einem Salat setzen die riesigen Blüten ein wunderbares Highlight. Sie können aber auch einen Likör aus den Dahlienblüten herstellen. Die Knollen lassen sich wie Kartoffeln verwenden. Allerdings sollten Sie testen, denn nicht jede Sorte schmeckt gleich. Dahlienknollen können nach Fenchel oder Spargel schmecken. Einige Sorten sind nicht ganz so schmackhaft.

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