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Gemüsesamen Chilisamen

Chilisamen – wenn es mal etwas schärfer sein soll

Wer es in der Küche etwas schärfer liebt, baut Chilis im Garten, auf Balkon oder Terrasse an. Die kleinen roten, gelben und weißen Schotten gibt es in unterschiedlichen Schärfegraden. Chilis sind aber nicht nur in der Küche beliebt, die feurigen Farben sind auch ein Blickfang im Garten. Bereits die kleinen weißen Blüten wirken dekorativ. Chili ist relativ leicht anzubauen, benötigt nur wenig Pflege und bringt meist eine reiche Ernte.

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Chili – Nachtschattengewächse aus Südamerika

Chilis gehören zur Pflanzengattung Paprika. Je nach Schärfe, Farbe, Größe und Geschmack gibt es für viele Sorten ganz spezielle Namen wie Spanischer Pfeffer, Peperoni oder Pfefferoni. Chilis sind Nachtschattengewächse. Ursprünglich stammen sie aus Südamerika. Der Name Chili leitet sich aus der Sprache der Azteken. Als der lateinamerikanische Kontinent erobert wurde, kamen die Chili und Peperoni auf dem Handelsweg nach Europa. Hier werden sie seitdem wegen ihrer Schärfe geliebt.

Inzwischen gibt es viele Arten der Chili, die sich im Schärfegrad, der Form und der Farbe unterscheiden. Die Pflanzen gedeihen über die Sommerzeit auch in unseren Breiten. Allerdings brauchen sie es warm und sonnig. Je nach Art werden die Pflanzen bis zu 80 cm hoch. Die Schoten können ganze 30 cm erreichen.

Der richtige Standort soll es sein

Damit Chilis in unseren Breitengraden gut gedeihen und vor allem auch die richtige Schärfe bringen, ist ein warmer Standort erforderlich. Chilis benötigen deutlich mehr Wärme als Tomaten. Deshalb sind sie im Gewächshaus gut aufgehoben. Aber auch ein vollsonniger, windgeschützer Platz auf Balkon, Terrasse oder im Garten sind eine gute Wahl. Am besten sind sie im Freien vor einer warmen Hauswand aufgehoben.

Der Boden für Chilis sollte tiefgründig und humos sein. Sandige Böden können Sie mit Kompost verbessern. Im Freiland vertragen sich Chilis hervorragend mit Salat, Petersilie, Basilikum und Radieschen.

Chili anbauen – darauf sollten Sie achten

Chili ist sehr frostempfindlich. Sie sollten die Pflanzen deshalb nicht vor den Eisheiligen ins Beet bringen. Damit Sie trotzdem eine frühe Ernte haben, können Sie Chilisamen ab Februar auf der Fensterbank oder im warmen Gewächshaus vorziehen. Vor dem Einsetzen der vorgezogenen Pflanzen reichen Sie den Boden mit Kompost an.

Beim Pflanzen sollten Sie auf einen Abstand von etwa 60 cm achten. Bei der Pflanzung in Kübel für Terrasse oder Balkon sollte der Kübel mindestens 20 Liter Fassungsvermögen haben. Eine handelsübliche Erde für Gemüse reicht aus. Sie können aber auch Blumenerde mit Kompost mischen. Haben Sie ein Gewächshaus, sind die Chilis dort am besten aufgehoben.

Eine reiche Ernte durch gute Pflege

Viel pflege benötigt der Chili nicht. Während und vor der Fruchtphase sollten Sie aber gut gießen. Haben sich Fruchtansätze gebildet, ist nicht mehr so viel Wasser erforderlich. Bei scharfen Sorten können Sie durch eine geringere Wassergabe den Schärfegrad steigern. Chili brauchen Sie erst düngen, wenn sich die Früchte gebildet haben. Und auch dann sollte diese in Maßen erfolgen. Etwa aller 14 Tagen erhalten die Pflanzen eine kleine Gabe. Bei großen Pflanzen mit vielen Früchten kann es ratsam sein, die Pflanzen an Stäbe zu binden, damit die Triebe durch die große Last nicht abbrechen. Geerntet wird, wenn die Farbe erreicht ist. Die meisten Chilis reifen von Grün über Orange bis hin zum feurigen Rot.

Chilis lassen sich vielfältig verwenden

Chili ist ein beliebtes Gewürz in der Küche. Allerdings lassen sich die Früchte nicht lange lagern. Haltbar machen können Sie Peperoni und Chili durch Trocknung. Sind sie ausgetrocknet, können Sie die Schoten zu Pulver mahlen. Lecker schmecken die roten Früchtchen aber auch in selbstgemachten Soßen. Eine andere Möglichkeit ist das Einlegen.