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Kartoffeln Kartoffeln aus Erhaltungsanbau

Kartoffeln aus Erhaltungszucht – mehr Geschmack auf dem Tisch

Kartoffeln aus dem Erhaltungsanbau sind eine Bereicherung für die Küche. Viele Sorten bringen nicht nur einen einzigartigen Geschmack mit, sondern bestechen auch durch ungewöhnliches Aussehen. Die Kartoffeln aus Erhaltungszucht dienen vor allem dem Erhalt der Artenvielfalt. So manche Kartoffelsorte, die scheinbar schon verschwunden ist, kann so wieder in Ihren Garten kommen. So manche uralte Kartoffel konnte durch Erhaltungszucht wieder zum Leben erweckt werden.

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Wo kommt die Kartoffel her?

Kartoffeln wurden schon vor 8.000 Jahre kultiviert. Mit wissenschaftlichen Namen heißen sie Solanum tuberosum. Auf der Insel Chiloé wurden die ältesten Spuren von wilden Kartoffeln gefunden. Peru wird heute als Ursprungsland der Kartoffel angesehen. Dort soll es 3.000 Kartoffelsorten geben, die nur regional bekannt sind. Wann und wie es die Kartoffel nach Europa geschafft hat, ist bis heute nicht genau geklärt. Vermutlich waren es Spanier, die die Knolle mit anderen Obst- und Gemüsesorten mitgebracht haben.

Was sind Kartoffeln aus Erhaltungsanbau?

Kartoffeln aus dem Erhaltungsanbau dürfen nicht explizit als Pflanzkartoffeln oder Saatkartoffeln angeboten werden, denn sie sind kein zertifiziertes Pflanzgut. Die Kartoffeln stammen aus einen bäuerlichen Erhaltungsanbau. Meist sind es regionale oder alte Kartoffelsorten. Im Erhaltungsanbau werden solche Kartoffeln jedes Jahr sortenrein gezogen. Die Kartoffeln verfügen über sortentypische Eigenschaften und sind teilweise echte Raritäten. Die bekannteste alte Kartoffelsorte aus Erhaltungszucht ist das Bamberger Hörnchen. Die Sorten aus Erhaltungszucht sind zwar für den Garten geeignet, aber keine zertifizierten Pflanzkartoffeln im rechtlichen Sinn.

Alte Kartoffelsorten aus Erhaltungszucht mit guten Eigenschaften

Alte Kartoffelsorten haben sich Eigenschaften erhalten, die modernen Sorten verloren gegangen sind. Die Sorten überzeugen durch Geschmack, Anpassungsfähigkeit, Lagerfähigkeit, Konsistenz und Resistenz. Inzwischen gibt es weltweit über 3.000 Kartoffelsorten, die registriert sind. In einigen Ländern gibt es sogar Regionen, in denen jede Bauernfamilie ihre eigenen Kartoffeln weiterzüchten und vermehren. Vor allem in Peru und Bolivien funktioniert die kleine interne Erhaltungszucht. Dieser genetische Reichtum ist gigantisch.

Auf dem deutschen Markt gibt es nur wenige Kartoffeln aus Erhaltungszucht. Viele traditionelle Kartoffelsorten sind verschwunden. In den letzten Jahren ist deshalb die Erhaltungszucht auch bei Kartoffeln wieder auf dem Vormarsch. Die Kartoffeln sind in erster Linie für die Küche gedacht und dürfen nicht als Pflanzkartoffeln bezeichnet werden.

Liebhaber kümmern sich um Erhaltungsanbau von Kartoffeln

Heute sind es vor allem Liebhaber, die sich um den Anbau zur Erhaltung der Kartoffelsorten kümmern. Die seltenen Kartoffelsorten sind meist nur für kurze Zeit erhältlich und nur in kleinen Mengen lieferbar. Obwohl die Speisekartoffeln nicht als Pflanzkartoffeln verkauft werden dürfen, eignen sich die Kartoffeln für den Gartenanbau, wenn sie nicht gegen Keimung behandelt wurden.

Möchten Sie also gern viele Sorten Kartoffeln im Garten haben und sammeln Sie Raritäten, lohnt sich ein Versuch. Für Hobbyzwecke sind die Kartoffeln ideal. Einige Kartoffelsorten sind sehr selten und eine echte Delikatesse.