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Zierkürbis – raffinierte Früchte für die Deko in Garten und Heim

Zierkürbisse sind nicht nur in der Halloween-Zeit eine tolle Dekoration. Mit den Kürbissen können Sie jede herbstliche Dekoration aufpeppen, aber auch im Garten Akzente setzen. Die mächtigen Pflanzen mit den raffinierten Früchten sind ein wunderbarer Schattenspender. Zierkürbis können Sie auch im Kübel anbauen und so Balkon und Terrasse den letzten Pfiff geben. Zierkürbisse lassen sich sehr leicht anbauen, wenn Sie ein paar Tipps beachten.

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Sind Zierkürbisse typisch Deutsch?

Kürbisse sind uralte Gewächse. Nach neusten Erkenntnissen sind die Pflanzen bereits seit 8.000 bis 10.000 v. Chr. domestiziert. Heute sind Zierkürbisse und andere Kürbisssorten überall in Deutschland verbreitet. Fast könnte man vermuten, dass die Pflanzen hier beheimatet sind. Dem ist aber nicht so. Kürbisse kommen aus dem Süden der Vereinigten Staaten, aus Mexiko, Zentral-Amerika und Südamerika. Die Samen der kleinen und riesigen Früchte wurde schon sehr zeitig in Europa kultiviert. Vermutlich wurden zu Beginn vor allem die Samen genutzt, da die Früchte der Wildformen bitter waren.

Zierkürbisse sind wie alle anderen Kürbisse einjährige Pflanzen. Die Stängel der Kürbisse liegen meist am Boden. Sie können diese aber auch klettern lassen. Die Blüten befinden sich an langen Stielen und sind creme bis goldgelb. Die Früchte sind drei- bis fünffächrig. In Größe, Farbe und Form variieren die Früchte der Zierkürbisse.

Der beste Standort für Zierkürbis

Der Zierkürbis liebt einen vollsonnigen und sehr warmen Standort. Am besten ist ein geschützter Bereich an einer Mauer. Zeigt diese noch nach Süden, ist es der perfekte Standort. Zierkürbisse geben sich aber auch mit einer gegen Regen und Wind geschützten Ecke zufrieden.

Der Boden für den Zierkürbis muss nährstoffreich, humusreich und leicht feucht sein. Optimal ist es, wenn Sie den Zierkürbis auf den Kompost oder an den Kompost pflanzen. Zumindest sollte das Beet mit gut verrotteten Kompost angereichert sein. Staunässe verträgt der Kürbis nicht, allerdings sollte der Boden leicht feucht sein, denn auch Zierkürbisse benötigen viel Wasser.

Zierkürbissamen säen – so geht es

Da Kürbisse eine lange Vegetationsphase haben, sollten Sie diese bereits im Zimmer oder Gewächshaus vorziehen. Etwa ab Ende März können Sie die Samen des Zierkürbis in die Erde bringen und an der Fensterbank zum Keimen bringen. Vor Ende Mai sollten die Pflanzen aber nicht ins Freie kommen, da Kürbisse frostempfindlich sind. Die beste Keimtemperatur im Zimmer liegt bei 20 bis 24° C, der Platz sollte gut belichtet sein.

Ab Ende April, Anfang Mai können Sie die Zierkürbissamen im Freien auspflanzen. Die Erde sollten Sie vorher tiefgründig auflockern und Unkraut entfernen. Bringen Sie reifen Kompost in den Boden ein. Sie benötigen etwa vier Liter je Quadratmeter. Legen Sie in jede Mulde zwei Samen. Die Samen werden höchstens zwei Zentimeter tief in den Boden eingebracht. Der Abstand zwischen den Pflanzen sollte mindestens 120 x 80 Zentimeter betragen, kann bei größeren Sorten aber auch größer sein.

So pflegen Sie Zierkürbisse

Zierkürbis benötigt nicht viel Pflege. Wichtig ist lediglich, dass Sie die Pflanzen ausreichend gießen. Die Früchte legen Sie am besten auf einen Untersetzer oder einen Stein oder eine andere Unterlage, damit diese nicht schimmeln. Wenn Sie den Boden zwischen den Pflanzen mulchen, schützen Sie den Boden vorm Austrocknen und können die Früchte vor Schimmel schützen. Eine gelegentliche Düngergabe ist von Vorteil.

Zierkürbis als Deko nicht nur zu Halloween

Die meisten Zierkürbisse sind nicht essbar. Sie können aber die Früchte, die es in vielen Formen und Farben gibt, wunderbar als Herbst-Dekoration einsetzen. Nicht nur zu Halloween können Sie mit den Kürbissen Haus und Hof schmücken. Die kleinen Zierkürbisse gehören einfach zur Herbstdeko dazu.