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Fleischtomaten – die Dicken unter den Tomaten

Groß, dick und saftig – das sind die Fleischtomaten. Die Spitzenreiter unter den Fleischtomaten bringen es auf satte 500 Gramm. Da wird der Name Paradiesapfel zum Programm. Sonnengereift schmecken sie super gut und stillen auch den größten Tomatenhunger. Im Garten lassen sich Fleischtomaten einfach kultivieren, wenn Sie einige Dinge beachten. Mit etwas Pflege ist bei den großen Fleischtomaten eine reiche Ernte möglich.

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Fleischtomaten aus Südamerika

Fleischtomaten stammen wie alle heute gezüchteten Tomatensorten von der in Südamerika beheimateten Wildform ab. Für die indigenen Ureinwohner Lateinamerikas gehörten Tomaten zum festen Bestandteil der Nahrung.

Fleischtomaten gehören zur Familie der Nachtschattengewächse. Damit sind sie eng mit Aubergine, Kartoffel und Paprika verwandt. Je nach Region tragen sie verschiedene Namen. In Österreich ist es der Paradeiser. Auch Paradiesapfel oder Paradeisapfel werden sie genannt. In Deutschland waren lange Zeit die Bezeichnungen Goldapfel oder Liebesapfel im Umlauf, bevor der Name „Tomate“ aufkam. Erst seit dem 19. Jahrhundert heißt die Pflanze so.

Bedingt durch das Klima sind Fleischtomaten bei uns einjährige Pflanzen. Je nach Sorte können sie bis zu zwei Meter groß werden. Fleischtomaten gibt es in Rot, Orange, Gelb, Grün und fast Schwarz. Die bekannteste Fleischtomate ist das Ochsenherz, die über ein süßes, vollmundiges Aroma verfügt.

Fleischtomaten säen - der richtige Platz macht es

Fleischtomaten können Sie ab Ende Februar bis zum April auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorziehen. Das ist notwendig, da Tomaten eine lange Wachstumszeit haben und gleichzeitig kälteempfindlich sind. Fleischtomaten benötigen eine Keimtemperatur zwischen 20° und 24° C und ein feucht-warmes Mikroklima. Etwa zehn bis 14 Tage müssen Sie warten, bis die ersten Keimlinge zu sehen sind.

Ins Freiland kommen Fleischtomaten erst nach den Eisheiligen, wenn keine Nachtfröste mehr zu erwarten sind. Sie können die Tomatenpflanzen aber auch ins Gewächshaus setzen, wo sie geschützt stehen. Überhaupt sollten Sie für Tomaten einen warmen, sonnigen und geschützten Platz wählen.

Fleischtomaten sind Starkzehrer. Sie benötigen deshalb einen humosen, nährstoffreichen und lockeren Boden. Bereiten Sie das Beet gut vor, indem Sie schon vorher reifen Kompost oder Mist einbringen. Auch wenn Tomaten selbstverträglich sind, sollten Sie in regelmäßigen Abständen einen Fruchtwechsel einplanen. Fleischtomaten werden mit einem Abstand von 50 bis 60 Zentimetern gepflanzt.

Etwas Pflege muss sein

Damit Ihre Fleischtomaten eine reife Ernte bringen, sollten Sie diese regelmäßig gießen. Der Boden sollte nicht trocken werden. Achten Sie beim Gießen aber darauf, dass nur der Wurzelballen gewässert wird. Die Blätter der Fleischtomaten sind empfindlich gegen Nässe.

Fleischtomaten brauchen regelmäßig Dünger, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Verwenden Sie dazu einen Tomatendünger oder einen Gemüsedünger. Für den Halt benötigen die Tomaten eine stabile und feste Stütze und geizen Sie Triebe aus.

Fleischtomaten sind wahre Paradiesäpfel in der Küche

Fleischtomaten haben wenig Saft, dafür aber viel fruchtiges Fleisch. Die aromatischen Früchte lassen sich gut für viele Gerichte verwenden, in denen Sie eine bissfeste Frucht wünschen. Gefüllte Fleischtomaten sind ebenso lecker wie getrocknete Tomatenscheiben oder gebratene Tomaten. Die großen Fleischtomaten Früchte sind geradezu ideal zum Braten, Trocknen oder Füllen. Sie lassen sich aber auch gut zu Ketchup oder andere fruchtige Soßen verarbeiten.