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Kräutersamen Rosmarinsamen

Rosmarin – die Heil- und Gewürzpflanze für viele Gelegenheiten

Rosmarin ist das Symbol der Liebe. Die Pflanze ist der Göttin Aphrodite geweiht. Vor allem ihr betörender Duft, der auch als Stärkungsmittel fürs Gedächtnis gilt, ist dafür verantwortlich. Rosmarin kann aber noch viel mehr. Die Heil- und Gewürzpflanze gibt einigen Gerichten den typischen Geschmack und kann bei verschiedenen Erkrankungen als Hausmittel unterstützend wirken. Im Garten ist Rosmarin einfach anzubauen. Die Blüten sind für Bienen und andere Insekten eine wichtige Nahrungsquelle.

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Rosmarin, der Tau des Meeres

Rosmarin geht vermutlich auf die lateinische Bezeichnung ros marinus - Tau des Meeres – zurück. Man vermutet, dass der Namen entstanden ist, weil der Strauch vor allem an den Küsten des Mittelmeerraums zu finden ist. Hier sammelt sich bei Nacht der Tau in den Blüten. Verbreitet ist Rosmarin in den Küstenregionen von Portugal bis zum Ionischen Meer. Auch am Schwarzen Meer ist Rosmarin zu finden. Es ist nicht bekannt, wann der Rosmarin in Mitteleuropa eingeführt wurde. Karl der Große hat ihn aber schon in der Landgüterverordnung verzeichnet.

Rosmarin ist ein immergrüner Strauch, der bis zu zwei Meter hoch werden kann. Die Äste stehen aufrecht und sind mit nadelähnlichen Blättern bestückt, die tiefgrün und bis zu 40 Millimeter lang sind. Blüten können über das ganze Jahr entstehen. Rosmarin blüht meist hellblau. Seltener sind weiße oder rosa Blüten.

Der beste Standort für Rosmarin ist warm und sonnig

Als echte Mittelmeerpflanze liebt Rosmarin natürlich einen warmen, sonnigen und etwas geschützten Standort. Der Boden soll durchlässig sein und keinesfalls zur Staunässe neigen, denn die mag der Rosmarin nicht. In zu schweren Böden arbeiten Sie am besten etwas Kies ein, um den Boden aufzulockern. Rosmarin können Sie auch gut in Töpfen ansäen und so auf dem Balkon oder der Terrasse kultivieren.

Rosmarin können Sie gut mit Bohnen, Kohl, Tomaten und Möhren in der Nachbarschaft anbauen. Und auch im Kräuterbeet fühlt sich Rosmarin wohl.

Rosmarin aussäen – darauf sollten Sie achten

Rosmarin können Sie ab Mitte März unter Folie vorziehen oder ab Ende April an Ort und Stelle aussäen. Der Samen wird nur sehr dünn mir Erde bedeckt. Die Samen sollten nicht tiefer als einen halben Zentimeter gesät werden. Rosmarin hat eine Keimdauer von etwa drei Wochen. Die idealen Keimtemperaturen liegen zwischen 18° und 22° C. Wenn sich das erste Grün zeigt, sollten Sie die Pflanzen auf 30 Zentimeter vereinzeln, denn Rosmarin benötigt Platz.

Rosmarin benötigt fast keine Pflege

Ist Rosmarin angewachsen, brauchen Sie ihn nur noch wenig zu pflegen. Gießen Sie den Strauch nur mäßig, denn die Pflanze hat mit Trockenheit weniger Probleme als mit Staunässe. Lediglich in langen Trockenzeiten sollten Sie Rosmarin gießen. Rosmarin ist ein Schwachzehrer und benötigt nur wenige Nährstoffe. Ein organischer Volldünger oder etwas Kompost im Frühjahr reichen aus. Sie können auch auf Flächenkompost oder Mulchen setzen. Haben Sie Rosmarin im Topf angebaut, sollten Sie mit einem Flüssigdünger düngen.

Nach der Blüte sollten Sie den Strauch zurückschneiden, damit er sich gut verzweigt. Schneiden Sie aber nicht kurz vorm Winter zurück, da der Rosmarin dann Frostschäden bekommen kann. Rosmarin ist nur bedingt winterfest. In sehr strengen Wintern ist es ratsam, wenn Sie den Rosmarin mit Reisig, Laub oder Vlies abdecken. Ernten können Sie Rosmarin übers ganze Jahr. Sie können die Zweige auch trocknen.

Rosmarin in der Küche

Rosmarin gehört unbedingt zur mediterranen Küche. In zahlreichen Rezepten werden Sie es finden. Mit Rosmarin können Sie Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Pastagerichte, Soßen und Suppen würzen. Zu den bekanntesten Rezepten gehören die Rosmarin-Kartoffeln. Die Pflanze ist aber auch als Heilpflanze bekannt. Sie kann unterstützend bei Durchblutungsstörungen, Kreislaufbeschwerden und Stimmungsschwankungen helfen.