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Andenbeeren – exotische Früchte im Garten

Andenbeeren oder Physalis, wie die Beere auch genannt wird, lassen sich auch im Garten kultivieren. Die süß-säuerlichen Früchte erinnern im Geschmack an Stachelbeeren und Ananas. Die exotischen Früchte sehen nicht nur toll aus, sie sind auch super gesund. Andenbeeren enthalten viel Beta-Carotin und sind reich an Vitamin C. Die süßen Früchte können Sie ebenso leicht anbauen, wie Tomaten. Andenbeeren lassen sich übrigens sehr vielfältig in der Küche verwenden.

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Andenbeeren, süße Früchte aus den Anden

Wie der Name es schon sagt, die Andenbeeren kommen aus den Anden. Vor allen in den Regionen von Peru und Chile sind sie zu finden. Die Früchte wurden während der Kolonialzeit von Seefahrern mit zum Kap der Guten Hoffnung nach Südafrika gebracht. Hier wurden sie kultiviert. Inzwischen tragen die Früchte viele Namen wie Physalis, Inkapflaume, Kapstachelbeere, Peruanische Blasenkirsche oder Andenkirsche.

Physalis sind mehrjährige Pflanzen, die krautig wachsen und eine Höhe von bis zu zwei Metern erreichen. Die gelben Blüten sind im Schlund gefleckt. Die Frucht befindet sich in ausgestülpten Kelchblättern. Andenbeeren gehören zu den Nachtschattengewächsen. Sie können bei uns in wärmeren Regionen gut im Garten oder auf dem Balkon angebaut werden. Da die Kapstachelbeere nicht winterhart ist, kann sie bei uns nur einjährig kultiviert werden.

Ein guter Platz für Kapstachelbeere, Physalis und Andenbeere

Andenbeeren benötigen einen vollsonnigen, geschützten und warmen Standort. Am besten entwickeln sie sich vor einer Hauswand, die auch bei Nacht Wärme abstrahlt. Der Boden soll locker, nährstoffreich und humos sein. Optimal sind Regionen mit milden Weinbauklima. Die Kapstachelbeere sollten Sie nicht jedes Jahr auf den gleichen Platz pflanzen. Auch andere Nachtschattengewächse sollten vorher nicht auf dem Beet gestanden haben.

Physalis können Sie auch im Blumenkübel auf dem Balkon oder im Gewächshaus anbauen. Möchten Sie die Pflanze im Blumenkübel ziehen, sollten Sie diesen über die kalte Jahreszeit ins Haus holen. So haben Sie die Andenbeere für mehrere Jahre.

Andenbeerensamen vorziehen lohnt sich

Bereits im Januar können Sie die Samen der Andenbeere vorziehen. Wählen Sie dafür einen hellen und warmen Ort. Die Samen werden in einen kleinen Topf mit Anzuchterde gebracht. Halten Sie die Erde immer etwas feucht. Die Keimtemperatur liegt bei etwa 25°C. Nach circa drei Wochen können Sie die Pflänzchen pikieren. Ausgepflanzt werden die Andenbeeren nach den Eisheiligen im Mai, wenn es keine Nachtfröste mehr gibt.

Zur Pflanzung sollten Sie dem Boden etwas reifen Kompost zugeben. Dann pflanzen Sie die Physalis in einem Abstand von 80 bis 100 Zentimetern, denn die Pflanze wird sehr buschig. Die Kapstachelbeere muss nach dem pflanzen gut gewässert werden.

Physalis pflegen – so geht es

Die Andenbeere sollten Sie immer gut gießen, dabei aber unbedingt Staunässe vermeiden. Wenn Sie die jungen Triebspitzen abkneifen, wächst die Pflanze buschiger. Vorteilhaft ist außerdem eine Stütze, da sonst die Triebe leicht brechen.

Etwa zehn Wochen nach der Blüte können Sie die ersten Früchte ernten. Hat der Lampion sich hellbraun gefärbt, ist es soweit. Pflügen Sie die Früchte mit Lampion, so halten diese länger.

Andenbeere – eine Frucht, viele Ideen

Physalis schmecken am besten frisch von der Pflanze in den Mund. Sie können aber auch allerhand mit der Andenbeere in der Küche machen. Immer wieder toll ist die Frucht als Dekoration. Super lecker schmecken die süß-säuerlichen Andenbeeren als Konfitüre oder in Desserts. Und auch zu Salaten passen die Früchte toll. Super raffiniert sind Physalis mit anderen Gemüsesorten geschmort. Da werden Sie sich alle zehn Finger lecken.