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Stiefmütterchen – bunte Veilchen für gute Gedanken

Bunte Stiefmütterchen sind in fast jedem Garten zu finden. Aber auch auf Balkon und Terrasse sind Stiefmütterchen eine wunderschöne Zierde. Die kleinen Blumen aus der Gattung Veilchen werden auch als Schöngesicht bezeichnet. Und das zurecht, denn die hübschen Blüten wirken oft wie ein Gesicht. Die Farbenpracht ist bei Stiefmütterchen unglaublich. Neben einfarbigen Blüten gibt es auch Blüten in Bicolor und Tricolor.

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Stiefmütterchen - Symbol der Freidenker und des Andenkens

Als Stiefmütterchen wird eine Gruppe von Arten aus der Gattung der Veilchen bezeichnet. Sie tragen deshalb die lateinische Bezeichnung „Viola“. Stiefmütterchen zeichnen sich durch das gegenseitige Bedecken der Blütenblätter aus. Die Stiefmutter, das untere Kronblatt, bedeckt zum Teil die seitlichen Töchter die wiederum die obere Stieftochter bedecken.

Das Stiefmütterchen trägt auch den Namen Christusauge. Es ist in Frankreich und Österreich das Symbol der Freidenker. Bereits im Mittelalter war das Stiefmütterchen das Symbol für gute Gedanken. Außerdem ist die Blume das Wahrzeichen der japanischen Stadt Osaka.

Das Stiefmütterchen gehört zu den beliebtesten Blühpflanzen in Garten, auf Balkon und Terrasse. Es entstand aus verschiedenen Kreuzungen und durch eine Weiterentwicklung der Wilden Stiefmütterchen. Die Blume gilt auch als Gedenkblume und wird deshalb auch als Grabbepflanzung verwendet.

Der beste Standort für das Stiefmütterchen

Stiefmütterchen mögen einen hellen bis halbschattigen Standort. Die kleinen Blumen, die unermüdlich ihre Blüten zeigen, brauchen es etwas feucht. Auf Staunässe reagieren sie aber empfindlich. Stiefmütterchen im Blumenkasten sollten deshalb am besten einen regengeschützten Platz erhalten. Im Garten sollte der Boden locker, nährstoffreiche und humos sein. Außerdem ist ein frischer bis leicht feuchter Boden vorteilhaft.

Stiefmütterchensamen – so kommt er in die Erde

Damit Stiefmütterchen schon früh blühen, können Sie diese in Vorkultur anziehen. Zwischen März und April können die Stiefmütterchensamen in die Erde. Die Lichtkeimer sollten Sie nicht mit Erde bedecken, sondern nur mit etwas Sand mischen und auf die Anzuchterde säen. Die optimale Keimtemperatur liegt bei 18° C. Der Standort sollte hell sein. Nach etwa zehn Tagen zeigen sich die Keimlinge.

Möchten Sie den Stiefmütterchensamen direkt ins Beet säen, ist der Spätsommer ideal dafür. Zwischen den Reihen sollten Sie einen Abstand von 20 Zentimetern einhalten. Sie können den Samen aber auch schon im Frühsommer ausbringen, wenn Sie die ersten Blüten schon im Herbst haben möchten.

Stiefmütterchen sind pflegeleicht

Stiefmütterchen benötigen relativ wenig Pflege. Teilweise sind Stiefmütterchen etwas kälteempfindlich. Es ist deshalb vorteilhaft, die zweijährigen Pflanzen über den Winter etwas mit Reisig abzudecken. Vorgetriebene Stiefmütterchen sollten Sie deswegen auch erst ab Mitte März im Freien auspflanzen. Welke Blüten zupfen Sie aus. Damit wird die Blühfreudigkeit der Blumen erhöht. Halten Sie den Boden immer etwas feucht, ohne Staunässe zu erzeugen. Topfpflanzen sollten Sie aller zwei Wochen düngen.

Stiefmütterchen für Garten, Balkon und Küche

Stiefmütterchen eignen sich wunderbar für die Randbepflanzung von Beeten oder für die Unterpflanzung von Hochstämmchen. Sie können die bunten Blumen aber auch im Blumenkübel auf Balkon und Terrasse verwenden. Zahlreiche Farben zaubern ein wahres Feuerwerk. Wenn Sie verschiedene Farben nebeneinander pflanzen, können Sie die Leuchtkraft der Farben steigern.

Wilde Stiefmütterchen aber auch einige gezüchtete Sorten sind wunderbare Heilkräuter, die vor allem bei entzündlicher Haut unterstützend wirken können. In der Volksmedizin wird das Kraut auch bei Erkrankungen der Atemwege eingesetzt.

Außerdem sind die Blüten des Stiefmütterchens essbar. Die bunten Blüten sind eine zauberhafte Deko auf Salaten und Torten. Besonders lecker schmecken die Blüten kandiert. Die Blüten haben eine angenehme Süße und ein sehr feines Aroma.