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Gemüsesamen Selleriesamen

Sellerie – das beliebteste Gemüse in der Küche

Sellerie gehört zu den beliebtesten Küchenkräutern. Das Gemüse mit dem kräftigen Geschmack würzt Eintöpfe, Salate, Fleischgerichte und vieles mehr. Das typische Selleriearoma wird durch die in den ätherischen Ölen enthaltenen Phthalide erzeugt. Sellerie ist aber auch eine hochwertige Heilpflanze, die bei Rheuma oder Gicht angewendet wird. Im Garten ist Sellerie robust und schnellwüchsig. Sellerie gibt es in verschiedenen Arten.

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Stange, Knolle oder Schnittsellerie? Was darf's sein?

Sellerie ist in vielen Gebieten mit gemäßigtem Klima verbreitet. Vor allem auf der Nordhalbkugel kommt Sellerie vor. Auch in den Tropen konnten kleine Vorkommen in den Gebirgen gefunden werden. Bereits im antiken Griechenland wurde Sellerie angebaut und als Gemüse- und Heilpflanze genutzt. Sein lateinischer Name lautet Apium und er gehört zur Familie der Doldenblütler. Als Nutz- und Heilpflanze wird der Echte Sellerie verwendet.

Sellerie wird heute in drei Arten unterschieden: den Stangensellerie, den Knollensellerie und den Schnittsellerie. Die Selleriearten unterscheiden sich nur im Wuchs, sondern auch geschmacklich. Und schließlich spielt auch der Platzbedarf der Pflanzen eine Rolle.

Der Stangensellerie

Stangensellerie wird auch als Staudensellerie bezeichnet. Verwendet werden von diesem Sellerie die Blattstiele, die Sie roh oder gekocht essen können. Stangensellerie können Sie von Juni bis Oktober ernten. Im Garten benötigt der Stangensellerie nur wenig Platz. Stangensellerie hat ein mildes Aroma.

Der Knollensellerie

Beim Knollensellerie wird nicht nur das Kraut, sondern auch die dicke Knolle verwendet. Knollensellerie wird von August bis in den Dezember geerntet. Die Knollen können leicht über die Wintermonate gelagert werden. Knollensellerie benötigt im Garten viel Platz. Knollensellerie hat ein sehr kräftiges Aroma.

Der Schnittsellerie

Schnittsellerie ist ein Würzkraut, von dem Blätter und Stiele verwendet werden. Die Blätter können Sie frisch, gefroren oder getrocknet verwenden. Der Schnittsellerie gehört unbedingt ins Kräuterbeet in Ihren Garten und ist ein deftiges Würzkraut für Eintöpfe und viele andere Gerichte.

Der beste Standort soll es sein

Sellerie mag sehr tiefgründige, nährstoffreiche und humose Erde. Pflanzen Sie den Sellerie möglichst an sonnige bis halbschattige Plätze. Das Bett sollten Sie gut vorbereiten und sorgfältig umgraben und mit reifen Kompost aufwerten. Das bietet dem Sellerie optimale Bedingungen für ein gutes Wachstum. Sellerie mag es etwas feucht.

Für eine reiche Ernte sollten Sie die Gemüsepflanze gut pflegen. Lockern Sie den Boden regelmäßig auf und entfernen Sie das Unkraut. Hin und wieder freut sich Sellerie über etwas Dünger. Gern können Sie dazu auch Brennnesseljauche verwenden.

Sellerie lässt sich gut lagern

Je nach Sellerieart wird die Ernte unterschiedlich gelagert. Schnittsellerie können Sie trocknen oder einfrieren. Sie können die Blätter auch in einer Salzlage einlegen. Lagern Sie die Blätter frisch ein und lassen Sie diese zwischen Ernte und Einlagern nicht zu lange liegen.

Die Knollen des Knollenselleries können Sie in ein feuchtes Tuch einschlagen und im Kühlschrank lagern. Damit Sie auch im Winter Sellerie zur Verfügung haben, werden die Blätter von den Knollen getrennt, die Knollen abgetrocknet und in eine Kiste mit feuchtem Sand gelegt. Die Temperaturen sollten nicht über 10°C liegen, die Luftfeuchtigkeit sollte hoch sein. Ein Keller ist für Knollensellerie ideal.

Stangensellerie hält sich in einem feuchten Tuch im Kühlschrank recht lange. Bis zu zwei Wochen können Sie die knackigen Stangen so lagern. Pflanzen Sie den Sellerie im Gewächshaus an, können Sie Stangensellerie auch lange frisch ernten.