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Kräutersamen Kressesamen

Kresse – einfach aber sehr lecker

Es gibt wohl kein Kraut, das einfacher anzubauen ist als Kresse. Das würzige, aromatische Kraut schmeckt sehr lecker und kann überall kultiviert werden. Sie können Kresse im Garten, auf dem Balkon oder der Fensterbank anbauen. Die anspruchslosen Pflanzen wachsen sehr schnell und sind in vielen Gerichten zu gebrauchen. Zur berühmten Frankfurter Grünen Soße gehört die Kresse unbedingt dazu. Kresse stellt keine großen Ansprüche an Boden und Pflege.

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Kresse ist kein einheimisches Kraut

Viele nehmen an, dass Kresse hier in Europa beheimatet ist. Dem ist aber nicht so. Man vermutet, dass die Gartenkresse aus Zentralasien und Westasien stammt. In diesen Regionen kommt die Kresse heute noch als Wildform vor. Als Gartenkresse ist sie heute weltweit zu finden. Samen der Kresse wurden bei Ausgrabungen in alten Pharaonengräbern gefunden. Und auch die Römer und Griechen schätzten das Kraut sehr. Karl der Große ordnete sogar in seinen Kapitularien an, dass die Kresse angebaut wird.

Kresse ist eine einjährige Pflanze, die krautig wächst und Höhen zwischen 20 und 40 Zentimetern erreicht. Die Stängel stehen aufrecht, die Blätter sind dünn und hellgrün. Kresse bildet kleine traubige Blütenstände aus. Die Blüten sind weiß. Durch das enthaltene Senföl hat Kresse einen sehr aromatischen, leicht scharfen Geschmack. Dieser gab der Pflanze auch den Namen, denn Kresse ist das althochdeutsche Wort für „scharf“.

Kresse ist genügsam

Kresse gedeiht auf fast jedem Boden. Auf der Fensterbank können Sie die Sprossen der Kresse auch auf Zellstoff ziehen. Im Garten ist ein lockerer, humusreicher und feuchter Boden vorteilhaft. Der Standort darf sonnig bis halbschattig sein. Zu viel Mittagssonne mag Kresse nicht.

Kresse benötigt zum Keimen lediglich Bodentemperaturen von sechs Grad Celsius. Bei diesen Temperaturen benötigt die Kresse etwa zwei Tage zum Keimen. Optimal wächst Kresse bei Temperaturen zwischen 15 und 20° C.

Im Freiland können Sie Kresse ab Mitte März aussäen. Säen Sie den Kressesamen breitwürfig oder in Reihen. Die Reihen müssen einen Abstand von zehn Zentimetern haben, damit die Pflanzen ausreichend Platz haben. Möchten Sie bis in den September aus dem Garten die Kresse ernten, sollten Sie immer wieder nach säen. Das können Sie bis in den September tun. Anschließen sollten Sie sich für die Aussaat im Gewächshaus oder auf dem Fensterbrett entscheiden.

Ganz wichtig: Kresse ist ein Lichtkeimer. Sie sollten den Samen deshalb lediglich hauchdünn mit Erde übersieben. Gießen Sie nach der Aussaat vorsichtig mit Gießkanne und Brauseaufsatz, damit die Samen nicht fortgespült werden.

Kresse ist pflegeleicht

Kaum eine Pflanze ist pflegeleichter als die Gartenkresse. Sie sollten lediglich regelmäßig gießen und die Erde feucht halten, mehr brauchen Sie nicht tun. Kresse benötigt keine Düngung.

Nach acht bis zehn Tagen können Sie Kresse bei Aussaat in Pflanzschalen ernten. Im Garten dauert es etwas länger. Nach zwei bis drei Wochen können Sie auch hier die Kresse ernten. Ernten Sie unbedingt vor der Blüte, da die Pflanze dann das meiste Aroma hat.

Kresse – ein wahrer Hochgenuss auf dem Tisch

Kresse lässt sich sehr vielfältig in der Küche verwenden. Das kleine unscheinbare Kraut ist vor allem im Winter ein echter Knaller, denn Kresse enthält sehr viel Vitamin C und Vitamin B, Kalzium, Eisen und Folsäure.

Ganz einfach können Sie Kresse auf einem Butterbrot genießen. Unbedingt dazu gehört das Kraut zur Frankfurter Grünen Soße. Aber auch in Salaten, Quark, Smoothies und Eierspeisen ist das Würzkraut beliebt. Kresse verwenden Sie am besten immer frisch.