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Feldsalat – ein Wintergemüse mit Inhalt

Feldsalat kommt erst im Sommer in den Boden und wird im Herbst/Winter geerntet. Das leckere Wintergemüse punktet mit viel Vitamin C. Das macht die kleinen Salatblättchen ideal für eine Kur fürs Immunsystem. Viel Ansprüche stellt der Feldsalat nicht an Boden und Standort. Sie können das Gemüse also gut im Garten anpflanzen. Die winterharten Pflanzen können Sie je nach Sorte bis weit in den Winter ernten.

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Woher kommt der Feldsalat?

Feldsalat ist schon lange bekannt. Bereits in der Steinzeit wurden die Blätter der Wildform gesammelt und gegessen. Kultiviert wird die Pflanze aber noch nicht so lange. Erst seit etwa einhundert Jahren wird Feldsalat angebaut und als echte Delikatesse geschätzt. Bis ins 19. Jahrhundert wurde er als ungeliebtes Unkraut vernichtet. Er wuchs vor allem zwischen dem Wintergetreide.

Feldsalat trägt je nach Region sehr unterschiedliche Namen. Er ist auch als Rapunzel oder Ackersalat bekannt. Der Salat, der im Herbst und Winter reift, ist reich an Vitamin C, Folsäure und Eisen. Rapunzel gehört zur Familie der Baldriangewächse und ist mit keinem anderen Gemüse verwandt. Neben den Sorten für Herbst und Winter gibt es inzwischen auch Sorten für den Anbau im Frühjahr.

Feldsalat wächst überall

Feldsalat ist sehr anspruchslos. Selbst mit magerem Boden kommt Rapunzel-Salat zurecht. Lediglich sonnig sollte der Standort sein. Optimal wäre ein kalkhaltiger Boden. Feldsalat ist eine sehr gute Nachkultur, weil das Gemüse eben nicht viele Nährstoffe benötigt.

Feldsalat können Sie gut in Mischkultur anbauen. Sehr gute Nachbarn sind Zwiebeln. Eher weniger geeignet ist eine Mischkultur mit jeglichem Kohlgemüse.

Feldsalatsamen aussäen – ein bisschen Platz ist gut

Am besten geht der Samen vom Feldsalat auf einem gut abgesetzten Beet auf. Da die späten Sorten Feldsalat erst im Juni/Juli gesät werden, ist keine Vorkultur notwendig. Sie können den Samen an Ort und Stelle ausbringen. Zwischen den Reihen sollten Sie einen Abstand von etwa acht Zentimeter einhalten. Der Samen wird höchstens einen halben bis einen Zentimeter tief gesät. Die Saatrillen werden mit Erde abgedeckt und fest gedrückt. Auf Flächen, die unkrautarm sind, können Sie Feldsalat auch breitwürfig aussäen. Feldsalat können Sie von Juni bis Mitte September säen.

Feldsalat benötigt eine Keimdauer von etwa drei Wochen. In dieser Zeit sollten Sie die Erde leicht feucht halten. Der Boden sollte nicht austrocknen. Sie können auch ein Vlies oder eine Lochfolie aufbringen, um die Verdunstung zu reduzieren. Damit der Salat nicht zu dicht steht, sollten Sie ihn frühzeitig verziehen. Zwischen den Pflanzen ist ein Abstand von zehn Zentimetern vorteilhaft.

Feldsalat pflegen ist ein Kinderspiel

Feldsalat braucht nicht viel Pflege. Sie sollten lediglich den Boden feucht halten. Ab und zu ist es vorteilhaft, wenn Sie das Unkraut beseitigen, damit dieses nicht die Salatpflanzen erdrückt. Möchten Sie den Salat überwintern lassen, sollten Sie im Spätwinter etwas organischen Dünger ausbringen.

Geerntet werden kann nach circa acht bis zehn Wochen. Der Schnitt erfolgt knapp über dem Wurzelansatz, damit die Röschen nicht auseinanderfallen. Möchten Sie auch im Winter ernten, sollten Sie die Beete rechtzeitig abdecken.

Der Feldsalat auf dem Tisch

Feldsalat ist im Winter ein wunderbarer Vitamin C Lieferant. Sie können aus dem feinen Salatblättern Salate mit verschiedenen Dressings kreieren. Ein Gedicht ist zum Beispiel geräucherte Entenbrust auf Feldsalat. Sie können den Rapunzel-Salat auch im warmen Kartoffelsalat verwenden oder mit einer deftigen Sahne-Speck-Soße anrichten. Selbst warm, leicht in der Pfanne angebraten, ist der Salat eine Köstlichkeit.