Spitzkohlsamen – Spitzkohl Saatgut für das feine Kohlgemüse aus dem Garten

Spitzkohl hat seinen Namen von der Form des Kohls. Die Köpfe sehen aus wie kleine, spitze Mützen. Der Kohl ist feiner und milder als Weißkohl und ist deshalb für alle geeignet, die den deftigen Kohlgeschmack nicht mögen. Wenn Sie Spitzkohl im eigenen Garten anbauen, sollten Sie die richtige Sorte wählen. Es gibt frühe, mittlere und späte Kohlsorten, die für den Hobbygarten und die Selbstversorgung geeignet sind.

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Woher kommt der Spitzkohl?

Spitzkohl ist mit dem Weißkohl verwandt und trägt den wissenschaftlichen Namen Brassica oleracea var. capitata for. alba subv. conica. Spitzkohl ist im Geschmack feiner und dezenter als der Weißkohl. Die Blätter sind von zarter Struktur und lassen sich hervorragend für leichte Sommersalate, Wokgerichte und für die Herstellung von Sauerkraut verwenden.

Sortenvielfalt bei den Spitzkohl-Sorten

Spitzkohlsamen gibt es in einer großen Sortenvielfalt. Die Sorten unterscheiden sich nicht nur im Geschmack und in der Blattstruktur, sondern vor allem in ihrer Kulturdauer und Erntezeit. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, die für Ihren Garten passende Sorte zu finden. Frühe Sorten der Kohlsamen bilden besonders zarte Köpfe aus und können schon zeitig im Sommer geerntet werden. Mittelfrühe Sorten bieten einen harmonischen Kompromiss aus Größe, Robustheit und Geschmack. Die Ernte erfolgt meist im Hoch- bis Spätsommer. Späte Sorten wachsen besonders robust und bringen stabile, kompakte Köpfe hervor, die sich gut für die Lagerung eignen. Sie sind ideal für die Herbst- und Winterernte und somit perfekt geeignet für alle, die ihr eigenes Lagergemüse anbauen möchten.

Spitzkohl Samen aussäen – darauf müssen Sie achten

Spitzkohlsamen können Sie schon ab Februar oder März im Haus vorziehen. Die Samen benötigen eine Keimtemperatur zwischen 16 und 20 °C. Bedecken Sie die Gemüsesamen etwa 0,5 cm mit Erde und gießen Sie nach der Aussaat an.

Ab Mitte April bis zum Juni können Sie spätere Sorten direkt ins Freiland säen. Bereiten Sie den Boden gut vor. Sind die Samen gekeimt, werden die Pflanzen vereinzelt. Spitzkohl benötigt einen Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 cm. Nur so können sich die Köpfe richtig entwickeln und Krankheiten werden reduziert.

Übrigens sollten Sie Bio-Saatgut kaufen, wenn Sie ökologisch Gärtnern möchten. Der Bio Kohl lässt sich auch sehr gut im Hochbeet und auf dem Balkon anbauen. Alte Sorten sind besonders aromatisch.

Der beste Standort für Spitzkohl Pflanzen im Garten

Spitzkohl mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Der Boden soll gut durchlässig, locker, nährstoffreich und humos sein. Bereiten Sie das Beet schon zeitig gut vor. Als Starkzehrer braucht Spitzkohl viele Nährstoffe. Bringen Sie deshalb reifen Kompost oder gut abgelagerten Mist ins Beet ein. Frischen Mist sollten Sie für den zarten Kohl nicht verwenden. Vorteilhaft ist ein Boden, der die Feuchtigkeit gut hält, aber nicht zur Staunässe neigt.

Spitzkohl pflegen für optimales Wachstum

Mit Spitzkohl haben Sie sich für eine sehr pflegeleichte Kohlart entschieden. Trotzdem sind einige Maßnahmen erforderlich, damit sich die Pflanzen gut entwickeln und Sie eine reiche Ernte haben.

Spitzkohl gießen

Gießen Sie Spitzkohl regelmäßig. Der Boden soll durchgehend feucht sein. Es darf aber keine Staunässe entstehen. Besonders in der Zeit, in der sich der Kopf entwickelt, sollte der Boden nicht austrocknen. Optimal ist es, wenn Sie den Boden mulchen. Das unterdrückt nicht nur den Unkrautwuchs, sondern schützt den Boden auch vorm Austrocknen.

Spitzkohl düngen

Spitzkohl ist wie alle Kohlsorten ein Starkzehrer. Er benötigt deshalb viele Nährstoffe. Etwa vier Wochen nach dem Auspflanzen sollten Sie den Boden leicht nachdüngen. Dafür eignet sich ein organischer Dünger. Der Dünger sollte stickstoff- und kaliumbetont sein. Hornspäne oder ein spezieller Gemüsedünger sind die beste Wahl. Mit Stickstoff sollten Sie nicht zu spät düngen, da dieser nicht nur den Geschmack, sondern auch die Lagerfähigkeit negativ beeinflusst.

Spitzkohl schützen

Spitzkohl ist anfällig für typische Kohlkrankheiten und Kohlschädlinge. Achten Sie deshalb auf eine gute Fruchtfolge, ausreichend Abstände zwischen den Pflanzen und Schutzmaßnahmen wie Schutznetze. Prüfen Sie die Pflanzen regelmäßig auf Pflanzenkrankheiten und Schädlinge und kümmern Sie sich um eine gute Bodenpflege.

Spitzkohl ernten

Abhängig von der Sorte und von der Aussaat können Sie Spitzkohl zwischen Mai und Oktober ernten. Erntereife Köpfe sind gut geformt und fest geschlossen. Im Gegensatz zum Weißkohl sollten Sie den Spitzkohl nicht zu lange auf dem Beet lassen. Die Köpfe platzen dann auf. Ziehen Sie den Kohl mitsamt Wurzel oder schneiden Sie den Kopf mit einem scharfen Messer ab.

So verwenden Sie Spitzkohl Gemüse in der Küche

In der Küche ist Spitzkohl ein echter Allrounder. Sein mildes Aroma harmoniert hervorragend mit frischen Kräutern, Zitronensaft, leichten Dressings sowie klassischen Gewürzen wie Kümmel, Paprika oder Muskat. Ob roh im Salat, fein geschnitten im Wok, cremig geschmort oder als Füllung für vegetarische Gerichte – Spitzkohl bringt Leichtigkeit und Frische in jede Mahlzeit. Übrigens können Sie Spitzkohl auch fermentieren. Das Sauerkraut aus Spitzkohl ist etwas milder.

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