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Gemüsesamen Erbsensamen

Erbsen – pflegeleichtes Gemüse mit viel Geschmack

Erbsen sind in fast jedem Gemüsegarten zu finden, denn das Gemüse ist anspruchslos und keimt auch schon bei niedrigen Temperaturen. Je nach Sorte sind die leckeren Schoten zum Naschen oder zum Kochen geeignet. Dabei sind Erbsen gute Vitaminlieferanten, die sich auch mühelos haltbar machen lassen. Erbsen stellen keine besonderen Ansprüche an den Boden und an den Standort.

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Eine Erbse aus Kleinasien in unseren Gärten

Ursprünglich stammen Erbsen aus Kleinasien. Dort wurde sie schon 7.000 v. Chr. angebaut. Von da aus hat sie sich schnell auch über ganz Europa verbreitet. Seit dem 17. Jahrhundert gehört sie zum festen Bestandteil unserer Küche.

Erbsen gehören zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchte. Im Garten werden vor allem Zuckerschoten und Markerbsen angebaut. Zuckerschoten sind ideal zum frisch essen, Markerbsen werden meist gekocht gegessen.

Die Pflanzen erreichen eine Höhe von bis zu zwei Metern. Es gibt aber auch niedrige Sorten. Je nach Sorte unterscheidet sich auch die Größe der Hülsenfrüchte.

Der beste Standort für Erbsen im Garten

Erbsen gedeihen auf fast allen Böden, die nicht zu nass sind. Am besten ist ein feinkrümeliger, humusreicher Boden. Böden, die sehr sandig oder lehmig sind, sollten Sie mit etwas Kompost aufbessern.

Ideal ist ein sonniger Standort. Geschützt muss er nicht sein, da Erbsen sehr robust sind und Witterungseinflüsse und Sonne gut vertragen. Auch ein halbschattiger Platz ist möglich, der aber nicht zu feucht sein sollte. Erbsen eignen sich sehr gut als Vorkultur.

Erbsensamen säen – darauf sollten Sie achten

Erbsen werden nicht vorkultiviert, sondern an Ort und Stelle ausgesät. Bereiten Sie das Beet gut vor. Der Erbsensamen wird mit einem Abstand von etwa fünf Zentimeter in eine drei Zentimeter tiefe Rille gesät. Zwischen den Reihen sollten Sie unbedingt einen Abstand von 40 cm einhalten. Nach dem Säen drücken Sie die Erde etwas an. Haben Sie viele Vögel in Gartennähe, lohnt es sich, die Saat mit einem Vlies zu schützen, bis die ersten Keimblätter sich zeigen.

Viel Pflege ist bei Erbsen nicht nötig

Da Erbsen Kletterpflanzen sind, sollten Sie den Pflanzen eine Rankenhilfe geben. Dazu eignen sich lange Äste oder Stäbe. Gießen Sie die Erbsen während der Wachstumsphase nicht zu sehr, da sie auf Nässe nicht gut reagieren. Sind die Pflanzen aufgegangen, sollte der Boden regelmäßig gelockert werden. Vorteilhaft ist es, wenn Sie die Pflanzen nach circa 14 Tagen leicht anhäufeln. Dadurch erhalten sie mehr Standfestigkeit. Eine Düngung ist in der Wachstumszeit nicht notwendig. Die Pflanzen versorgen sich durch ihre Knöllchenbakterien, die Stickstoff sammeln, selbst.

Die Erntezeit hängt von der Sorte ab. Einige Sorten sind schon Ende Mai reif. Rechnen Sie für frühe, kleine Sorten eine Reifezeit von zwölf Wochen, für ertragreiche Sorten eine Reifezeit von 14 Wochen. Markerbsen sollten Sie nach der Ernte nicht zu lange in der Schote lassen, da sich sonst der enthaltene Zucker in Stärke umwandelt, die nach nichts schmeckt. Während der Reifezeit pflügen Sie Ihr Erbsenfeld am besten mehrfach durch, da nicht alle Schoten mit einem mal reif sind.

Erbsen in der Küche – ein Gemüse macht viele Gerichte

Erbsen lassen sich in unzähligen Gerichten verwenden. Von der Erbsensuppe über Gemüse bis zu Aufläufen reicht die Palette. Selbst im Smoothie kommen die grünen Kullern zum Einsatz. Aufgrund ihres hohen Vitamingehalts sind sie sehr gesund. Besonders für Vegetarier ist die Erbse wichtig, denn sie ist ein guter Proteinlieferant. Dieser hoher Anteil an pflanzlichem Eiweiß macht die Erbse unter den Hülsenfrüchten zum Spitzenreiter.