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Kräutersamen Borretschsamen

Borretsch, Würzkraut, Heilkraut und Bienennahrung

Für viele gehört Borretsch unbedingt zum Gurkensalat dazu. Das Gewürzkraut mit dem gurkenähnlichem Geschmack und den violetten Blüten gehört in jeden Bauerngarten. Bienen und andere Insekten lieben die Blüten. Borretsch ist aber nicht nur Würzkraut, sondern auch Heilkraut. Im Garten lässt sich die Pflanze leicht anbauen. Einen großen Pflegeaufwand brauchen Sie nicht betreiben. Auch beim Standort ist das Kraut sehr anspruchslos.

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Die Geschichte des Borretsch

Borretsch trägt auch den Namen Gurkenkraut. Die Pflanze kommt aus dem Mittelmeerraum und Kleinasien. Von dort wurde Borretsch etwa im 8. Jahrhundert über die Handelswege von den Arabern nach Spanien gebracht. Borretsch ist heute in jedem Bauerngarten und auf Insektenweiden zu finden.

Die einjährige Pflanze kann zwischen 60 und 100 Zentimetern groß werden. Sie bildet aufrechte Horste. Stängel und Blätter sind mit kleinen Haaren bedeckt. Die Blätter sind oval, weich und saftig. Ihr Geschmack erinnert an Gurken. Von Mai bis Juli blüht der Borretsch mit leuchtend blauen und violetten Blüten. Der Blütenfarbstoft kann sich je nach ph-Wert verändern. Das Kraut duftet nach Gurken. Für zahlreiche Insekten ist Borretsch eine wichtige Nahrungsquelle.

Ein guter Standort für Borretsch

Borretsch stellt nur wenige Anforderungen an den Standort. Entscheiden Sie sich für einen sonnigen bis halbschattigen Platz. Prinzipiell kommt Borretsch mit fast jedem Gartenboden aus. Ideal ist ein durchlässiger, leicht feuchter und nahrhafter Boden. Reichern Sie den Boden vor der Aussaat etwas mit reifen Kompost an.

Borretsch können Sie ins Freie säen

Von April bis Juni können Sie die Borretschsamen direkt im Beet ausbringen. Borretsch ist ein Dunkelkeimer, deshalb sollten Sie die Samen gut mit Erde bedecken. Damit die Pflanzen später ausreichend Luft haben, sollten Sie einen Reihenabstand von 35 bis 45 Zentimeter einhalten. Steht Borretsch zu eng, sodass die Blätter bei Nässe nicht abtrocknen können, kann das Kraut von Mehltau befallen werden. Am richtigen Standort wuchert Borretsch schnell. Siedeln Sie das Würzkraut deshalb außerhalb eines Kräuterbeetes an. Wunderschön wirkt Borretsch in Kombination mit bunten Blumen wie Phlox oder Ringelblumen.

So pflegen Sie Borretsch

Nach dem Keimen sollten Sie die Erde feucht halten. Befreien Sie das Beet immer wieder von Unkraut und dünken Sie gelegentlich mit etwas Kompost. Mehr Pflege benötigt Borretsch nicht.

Bei Borretsch sollten Sie die jungen Blätter in der Küche verwenden. Alte Blätter werden schnell hart. Vorteilhaft ist es, wenn Sie über den Sommer immer wieder neu säen. So haben Sie eine lange Ernte. Schneiden Sie beim Ernten ruhig ganze Stängel ab, damit neue Triebe und damit auch wieder junge Blätter wachsen.

Borretsch können Sie vielfältig verwenden

Vom Borretsch können Sie sowohl die jungen Blätter als auch die Blüten in der Küche verwenden. Blätter und Blüten sind eine aromatische Würze für Gurkensalat, Kopfsalat, Kräutersaucen, Suppen und Kohlgemüse. Möchten Sie gekochte Gerichte mit Borretsch würzen, sollten Sie diesen erst kurz vor dem Ende der Garzeit hinzu geben. So bleibt das Aroma erhalten. Bekannt ist Borretsch aus der klassischen Grünen Sauce, zu der das Kraut unbedingt dazu gehört. Lecker ist Borretsch aber auch in der Borretschsuppe oder als Pesto. Als Würzkraut kommt es auch zu eingelegten Gurken.

Borretsch ist auch eine alte Heilpflanze. Er wirkt beruhigend, entzündungshemmend und entgiftend. Äußerlich wurde Borretsch bei schlecht heilenden Wunden und Hautausschlägen eingesetzt.