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Kräutersamen Rucola- / Raukesamen

Rucola, der Salat mit dem nussigen Geschmack

Rucola kennen die meisten vom Italiener. Der Salat hat sich aber in den letzten Jahren auch in der deutschen Küche einen Platz erobert. Rucola ist einfach anzubauen und Sie können den Salat sogar auf dem Balkon in Pflanzkästen kultivieren. Eigentlich ist Rucola nicht einfach nur ein Salat, sondern eine Heil- und Würzpflanze, die es in sich hat. Neben Vitamin C sind es vor allem die Senföle, die das Kraut so gesund machen.

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Rucola kannten die Römer schon

Rucola wird auch als Rauke oder Arugula bezeichnet. Im deutschen Raum war sie ursprünglich als Echte Salat-Rauke bekannt, geriet aber dann in Vergessenheit. Nun ist die Pflanze unter italienischen Namen zurück. Die Senfrauke war im Altertum vor allem eine Nutzpflanze.

In der Zeit der alten Römer wurde sie als Nahrungsmittel verwendet, galt aber auch als beliebtes Aphrodisiakum. Im Mittelalter kam die Rauke auch nach Mitteleuropa. Bis zum Ende des 20. Jahrhunderts fristete das Kraut ein kümmerliches Dasein. Vor allem aber auch wegen des scharfen Geschmacks war der Salat nicht sonderlich beliebt. Das änderte sich mit dem Trend zur mediterranen Küche.

Die jungen Blätter des Rucola können Sie als Salat verwenden. Die älteren Blätter, die über mehr Schärfe verfügen, sind eher zum Würzen geeignet. Rucola ist reich an Vitamin C und B, Folsäure, Kalium und Kalzium. Die Blätter werden zwischen zehn und 50 Zentimeter hoch und sind leicht behaart.

Der beste Standort für Rucola

Als Mittelmeerpflanze mag es Rucola warm und sonnig. Sie sollten deshalb einen warmen Platz wählen. Rucola gedeiht aber auch noch an halbschattigen Plätzen. Der Boden soll sandig-lehmig und humos sein. Bereiten Sie das Beet gut vor und geben Sie schon vorher reifen Kompost hinein.

Rucola können Sie gut in Mischkultur anbauen. Das Heil- und Würzkraut macht sich gut als Lückenfüller. Er fühlt sich wohl zwischen Möhren, Zwiebeln und anderen Gemüsensorten, die langsam wachsen.

Rucola können Sie in Garten oder auf Balkon säen

Gesät wird Rucola von Mai bis September. Wenn Sie den Salat in Etappen aussäen, haben Sie über den gesamten Sommer frischen Salat. Der Reihenabstand sollte bei Rucola zwischen 15 und 20 Zentimeter sein. Die Samen kommen nur ein bis 1,5 Zentimeter in die Erde. Rucola keimt bereits bei 10°C. Liegen die Temperaturen bei 20°C können Sie schon nach sechs Wochen ernten.

Rucola lässt sich aber auch unkompliziert in Blumenkästen kultivieren. Ein sonniger Platz auf dem Balkon ist ideal. Im Winter können Sie es ruhig auch mal auf der Fensterbank versuchen.

Rucola ist pflegeleicht

Viel Pflege benötigen die Pflanzen nicht. Allerdings sollten Sie ausreichend gießen, da sonst die Blätter zu scharf werden. Vorteilhaft ist es, wenn Sie den Boden regelmäßig hacken und vom Unkraut befreien. Düngen müssen Sie Rauke nicht.

Geerntet wird nach etwa sechs Wochen. Die Blätter sollten zwischen zehn und 15 Zentimeter lang sein. Schneiden Sie die Blätter knapp über der Erde ab. Rucola lässt sich nicht lange lagern. Deshalb ist es gut, wenn Sie die Blätter sofort verarbeiten.

Rucola in der Küche

Rucola schmeckt in vielen Rezepten. Die jungen Blätter sind perfekt in einem frischen Salat. Rucola ist aber auch ein Hochgenuss auf warmen Speisen wie zum Beispiel auf Pizza oder Fladenbrot. Geben Sie dort die Blätter erst kurz vor dem Servieren hinzu, denn bei langer Hitzeeinwirkung verflüchtigen sich die Senföle. Sie können die Blätter aber auch zu einem leckeren Pesto verarbeiten.