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Eissalat – ein knackiger Sommersalat mit Biss

Eissalat - oder Eisbergsalat - ist der ideale Salat für den Sommer. Besonders dann, wenn er aus dem eigenen Garten kommt und so richtig frisch ist. Im Gegensatz zu vielen anderen Salatsorten ist der Eisbergsalat relativ lange haltbar. Dazukommt, dass er sehr pflegeleicht ist. Bis zum Oktober können Sie Eissalat im Garten ernten. Verschiedene Sorten lassen keine lange Weile aufkommen. Diese unterscheiden sich in Farbe, Blattform und Anbau.

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Eissalat – ein Amerikaner im Garten

Eisbergsalat wurde zu Beginn des 20. Jahrhundert in Amerika gezüchtet und wurde von dort mit großen Eisblöcken verschifft, damit die Salate frisch blieben. Die Eisblöcke haben dem Salat auch seinen Namen gegeben. Aus „iceberg salad“ wurde der deutsche Eisbergsalat. Eissalat gehört zur Gruppe der Kopfsalate. Das Besondere sind die eng beieinanderliegenden Blätter, die einen sehr festen Kopf bilden, der sonst bei anderen Salaten nicht zu finden ist. Aufgrund seiner knackigen Konsistenz hat der Name in manchen Regionen auch den Beinamen „Krachsalat“ bekommen.

Eissalat ist als Sommersalat ideal. Er neigt weniger zum Schossen und verträgt hohe Temperaturen relativ gut. Eissalat bildet eine tiefe Pfahlwurzel. Je nach Sorten sind die Blätter grün, rot oder rotbraun. Der Salat bildet eine grundständige Blattrosette und später gelbe Blüten.

Eisbergsalat stellt kaum Ansprüche

An den Standort stellt Eissalat nur wenige Ansprüche. Er gedeiht fast überall. Die Erde sollte möglichst locker, tiefgründig und humos sein. Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Platz. Für Salat ist es natürlich immer gut, wenn der Boden leicht feucht ist ohne zu Staunässe zu neigen. Eissalat verträgt aber kurzzeitig auch trockenen Boden.

So säen Sie Eissalat

Eissalat können Sie von Frühjahr bis zum späten Sommer direkt an Ort und Stelle aussäen. Ab März können Sie Pflanzen auf der Fensterbank vorziehen. Auch im Gewächshaus oder Frühbeet ist eine Anzucht möglich. Eisbergsalat ist ein Lichtkeimer. Sie dürfen den Eissalatsamen deshalb nur sehr dünn mit Erde bedecken. Die Keimtemperatur liegt bei 10° bis 18° C. Zeigt sich das erste Grün, können Sie die Pflanzen vereinzeln. Dabei ist ein Abstand von 30 x 35 Zentimeter einzuhalten.

Wenn Sie Eissalat pflanzen, sollten Sie diesen nicht zu tief setzen. Die Pflänzchen werden bis zum Wurzelhals in Erde gesetzt. Ideal ist es, wenn Sie vor dem Pflanzen den Boden mit reifen Kompost angereichert haben. Das ermöglicht dem Salat einen guten und schnellen Start. Eissalat können Sie als Mischkultur mit Tomaten, Sellerie, Spinat und Radieschen pflanzen. Als Vorkultur eignen sich Spinat, Lauch und Getreide.

So pflegen Sie Eissalat

Eissalat benötigt relativ wenig Pflege. Entfernen Sie ab und zu das Unkraut, damit die Pflanzen ausreichend Luft haben. Lockern Sie den Boden dabei vorsichtig. Mit einer Mulchschicht zwischen den Pflanzen bleibt der Boden locker und Unkraut wird eingedämmt. Auch wenn der Eissalat eine kurze Trockenperiode gut übersteht, ist regelmäßiges Gießen vorteilhaft. In der Wachstumsphase kann eine kleine Düngergabe für die erforderlichen Nährstoffe sorgen.

Erntereif ist Eissalat nach etwa elf bis zwölf Wochen. Sie können Eisbergsalat bis in den Oktober ernten, wenn Sie immer wieder nach säen. Zum Ernten schneiden Sie den Kopf dicht über der Erdoberfläche ab. Ernten Sie am Morgen, wenn die Blätter frisch und knackig sind. Im Kühlschrank ist Eissalat bis zu zwei Wochen lagerfähig.

Der Eissalat in der Küche

Mit Eissalat können Sie viele bunte Salatrezepte zubereiten. Die robusten Salatblätter eignen sich aber auch wunderbar als Deko oder Unterlage bei Burger & Co. Die kräftigen Salatblätter lassen sich aber auch wunderbar schmoren oder angrillen.