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Blumensamen Blaukissensamen

Blaukissen – ein pflegeleichter Bodendecken für den Garten

Bodendecker sind im Garten optimal, um freie Flächen abzudecken und den Boden zu schützen. Obendrein sieht Blaukissen wunderschön aus und überzieht Steingärten mit einem üppigen Blütenmeer. Die blau bis violett blühenden Polsterstauden lassen selbst Trockenmauern erblühen. Die Wildbienen-freundlichen Blumen gehören unbedingt zu einem naturnahen Garten und sind wertvolle Nektarpflanzen. Viel Pflege benötigen die Bodendecker nicht. Selbst mit Trockenheit kommen sie gut zurecht.

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Blaukissen sind ein Denkmal für Claude Aubriet

Das Blaukissen trägt den botanischen Namen Aubrieta. Damit setzte der französische Botaniker Michel Adanson dem Pflanzenmaler Claude Aubriet ein Denkmal. Verbreitet ist die Wildform vor allem in den Mittelmeerländern. Einige Arten sind als Gartenflüchtling in warmgemäßigten Regionen verwildert. Erstmals wurden die Pflanzen um 1700 auf Kreta beschrieben. Erst im 19. Jahrhundert wurde aus der Wildform eine Gartenpflanze. Es gibt etwa 12 Arten. Blaukissen ist eine niedrige Pflanze, die Polster bildet und maximal 15 Zentimeter hoch wird. Ihre Blätter sind wechselständig. Die zwittrigen Blüten haben vier Blütenblätter, die von rosa bis violett blühen. Selten gibt es weiße Blüten. Nach der Blüte entwickelt sich ein Fruchtknoten in Schotenform. In diesen sitzen viele Samen in zwei Reihen. Neue Sorten verfügen über besonders große Blüten. Blaukissen zählt zur Familie der Kreuzblütler.

Der beste Standort für Blaukissen

Blaukissen mögen einen vollsonnigen Platz im Garten. Auf einer Trockenmauer oder im Steingarten sind die Polsterkissen bestens aufgehoben. Beim Boden mögen es die Stauden eher trocken bis frisch. Die Erde sollte kalkhaltig, nährstoffreich und durchlässig sein. Besonders wohl fühlt sich Blaukissen auf einem sandigen Lehmboden.

Blaukissensamen – so gedeiht er bestens

Blaukissensamen können Sie ab Mai im Freien an Ort und Stelle aussäen. Säen Sie nicht nur in Beete. Die Samen gehen auch in Mauerritzen, Balkonkästen, Kübeln und zwischen Steinen auf. Verteilen Sie den Samen des Blaukissens am besten breitwürfig und arbeiten Sie diese leicht in die Erde ein. Blaukissensamen können Sie auch ab April auf der Fensterbank oder im Gewächshaus vorziehen. Verwenden Sie dazu nährstoffarme Anzuchterde. Diese geben Sie in Anzuchttöpfe und verteilen die Samen darin. Halten Sie das Anzuchtsubstrat mit einem Handsprüher immer leicht feucht. Die ideale Keimtemperatur liegt zwischen 20 und 25° C. Blaukissensamen benötigen je nach Temperatur zwischen ein und vier Wochen bis sie aufgehen.

Blaukissen ist pflegeleicht

Blaukissen benötigen nur wenig Pflege. Lediglich bei lang anhaltender Trockenheit sollten Sie die Polster gießen. Schneiden Sie nach der Blüte die Blaukissen jedes Jahr zurück. Dadurch wächst das Polster besonders dicht. Dünger brauchen Sie nur sehr sparsam verwenden, denn dadurch sind die Pflanzen weniger Winterhart. Etwas Humus gemischt mit Sand reicht aus, wenn die Pflanzen beginnen, von Innen kahl zu werden. Im ersten Jahr sollten Sie den Bodendecker mit etwas Reisig vor großer Kälte schützen. Werden die Blaukissen zu groß, können Sie diese einfach durch Teilung vermehren.

Blaukissen für Steingarten und naturnahe Gärten

Blaukissen eignen sich wunderbar für Steingärten, Trockenmauern und Blumenbeete. Sie lassen sich aber auch gut auf dem Balkon oder der Terrasse im Kübel pflanzen. Im Garten breitet sich Blaukissen schnell aus und kann so gut zum Bedecken von freiem Boden verwendet werden. Bienen und andere Insekten mögen die Blüten, die eine wichtige Nahrungsquelle sind.