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Blumensamen Dahliensamen

Dahliensamen – so ziehen Sie Dahlien selber

Dahlien gehören zu den beliebtesten Sommerblumen. Unzählige Sorten in ganz vielen Farmen und Formen in der Blüte begeistern viele Gärtner. Ursprünglich waren die Blumen eine typische Pflanze für den Bauerngarten. Heute können Sie mit Dahlien Rabatten und Blumenbeete gestalten. Dabei sind die Blumen schon mit wenig Pflege unermüdliche Blüher. Ihre Farbenpracht ist einfach grandios. Dahlien gibt es übrigens von ganz klein bis sehr groß.

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Dahlien aus Mittelamerika

Dahlien sind auf den Hochebenen von Mexiko und Guatemalas anzutreffen. Sie sind aber auch bis in die Regionen von Kolumbien heimisch. Unsere Dahlien im Garten sind natürlich gezüchtet. Zum ersten Mal erwähnt wurde die Dahlie am Ende des 16. Jahrhunderts. Der spanische Arzt Francisco Hernandez erwähnte die Blume in seinen Aufzeichnungen. Um 1791 schickte Vicente Cervantes Samen nach Madrid. Antonio José Cavanilles fertigte nach dieser Pflanze die wissenschaftliche Erstbeschreibung der Gattung Dahlie an. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Dahlia cav. Heute gibt es circa 30.000 registrierte Dahliensorten, die von einfach blühend über gefüllt bis hin zu kaktusartigen Blüten reichen. Inzwischen werden Dahlien in 15 Klassen unterteilt.

Der beste Standort für Dahlien

Dahlien sind natürlich Sonnenanbeter. Die wunderschönen Blumen aus der Familie der Korbblütler bevorzugen einen sonnigen, luftigen Standort. Der Boden sollte gut durchlässig, nährstoffreich und leicht sauer sein. Auf keinen Fall sollte der Boden zu Staunässe neigen, denn dann faulen die Knollen sehr schnell.

So ziehen Sie Dahlien aus Samen

Haben Sie keinen Platz, an dem die Dahlienknollen überwintern können, können Sie Dahlien auch aus Dahliensamen ziehen. Aber auch, wenn Sie gern Ihre Pflanzen selber ziehen, sind die Samen der Dahlie eine gute Alternative zu den gekauften Knollen.

Dahliensamen kommt ab Anfang März bis Ende März in die Anzuchttöpfchen. Säen Sie die Samen dünn aus oder legen Sie einzelne Samen in die Quelltöpfchen. Dabei sollten Sie unbedingt eine gute Anzuchterde verwenden. Die Dahliensamen werden nur dünn mit Erde bedeckt.

Wichtig ist jetzt das richtige Mikroklima. Optimal für die Anzucht von Dahlien sind Zimmergewächshäuser. Der Samen braucht es warm und leicht feucht. Bei einer Temperatur zwischen 18° und 20° C keimen die Dahliensamen schnell. Achten Sie darauf, dass die Erde immer etwas feucht ist, aber nicht schimmelt. Etwa nach zehn Tagen sind die ersten Keimlinge zu sehen. Sind die Keimlinge kräftig genug, sollten Sie diese in einen größeren Topf umziehen lassen.

Ab Mai dürfen die Dahlien ins Freiland

Dahlien sollten Sie nicht zu früh ins Freiland pflanzen, denn sie sind nicht winterhart. Die angezogenen Dahlien kommen deshalb erst nach den Eisheiligen Ende Mai ins Freie. Pflanzen Sie die kräftigen Jungpflanzen an einen sonnigen Platz. Die aus Samen gezogenen Dahlien brauchen etwas Zeit, bis sie blühen. Die ersten Blühten können Sie im Spätsommer bewundern.

Dahlien im Herbst

Da Dahlien nicht winterfest sind, müssen die Knollen im Herbst vor den ersten Nachtfrösten aus dem Beet. Sie können nun die Knollen einlagern. In der Regel werden Dahlien aus Samen aber nur einjährig gehalten.

Dahlien – eine Augenweide auf jedem Blumenbeet

Dahlien können Sie wunderbar auf Blumenbeeten und Rabatten verwenden. Ideal sind die kleinen und großen Dahlien, um Lücken auf dem Blumenbeet über den Sommer und Herbst zu füllen. Aber auch ganze Blumenrabatten sehen wunderbar aus, denn die Farbenvielfalt der Blumen ist fast grenzenlos.