Steppenkerze

Steppenkerze – eine beeindruckende Pflanze in Garten

Steppenkerzen gehören zu den beeindruckendsten Staudenpflanzen im Garten. Mit ihrer riesigen Blütenrispe, die bis zu drei Meter hoch werden kann, überragt die Steppenkerze die meisten Blumen. Dabei wirkt die Blüte sehr apart. Je nach Sorte blüht die Steppenkerze in Weiß, Gelb oder Orange. Die auffälligen Blumen eignen sich besonders für Pflanzungen im Kiesbeet. Auch wenn Sie Ihrem Garten einen Touch von Steppe geben möchten, ist die Steppenkerze ein unbedingtes Muss.

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Steppenkerzen aus den Weiten Asiens

Steppenkerzen kommen – wie der Name es schon sagt – aus den Steppenregionen und Hochebenen von Zentral- und Westasien. Sie sind aber auch im östlichen China und bis zur Türkei und Ukraine zu finden. Steppenkerzen werden auch als „Nadel der Kleopatra“ oder „Lilienschweif“ bezeichnet. Aber auch Namen wie Wüstenschweif oder Kleopatranadel sind gängig. Etwa 59 Arten gibt es derzeit. Einige wenige Arten sind heute in unserem Garten als Zierpflanze zu finden.

Steppenkerzen können je nach Art zwischen einem Meter und zwei Metern hoch werden. Die krautige Pflanze ist sehr ausdauernd und wächst meist horstartig. Steppenkerzen verfügen über Rhizome. Die Blätter sind lanzenähnlich und stehen im Büschel zusammen. Der Blütenstängel verfügt über keine Blätter. Steppenkerzen blühen bei uns meist im Juni. Die meist über einhundert kleinen Blüten ziehen Insekten an.

Steppenkerzen – der beste Standort soll es sein

Steppenkerzen mögen einen sehr durchlässigen und nährstoffreichen Boden. Haben Sie einen schweren Boden im Garten, sollten Sie etwas Sand oder feinen Kies einarbeiten. Der Standort soll sonnige aber windgeschützt sein. Vorteilhaft ist es, wenn Sie die Steppenkerze zwischen andere hohe Pflanzen ins Blumenbeet setzen, da das Laub der Steppenkerze schon welkt, wenn die Pflanze noch blüht. Die prachtvollen Blüten wirken auch toll zwischen Ziergräsern.

So kommen Steppenkerzen in den Boden

Bei Steppenkerzen pflanzen Sie die Rhizome in der Zeit von Mitte August bis Mitte Oktober. Später sollten Sie Steppenkerzen nicht pflanzen, da die Pflanze sonst aus dem Rhythmus kommt. Sie können auch im Frühjahr zwischen April und Mai pflanzen. Bei schweren Böden sollten Sie im Pflanzloch eine 20 Zentimeter tiefe Drainage Schicht aus Kies einbringen, da sonst die Wurzelstöcke faulen könnten. Das Rhizome selbst sollte etwa 15 Zentimeter unter der Erde liegen. Zwischen den Pflanzen halten Sie einen Abstand von 30 bis 50 Zentimeter ein.

Das Pflanzloch können Sie mit reifen Kompost schließen. Am besten markieren Sie die Pflanzstelle mit einem Stock, um später zu wissen, wo die Steppenkerze steht. Im Herbst wird die Pflanzstelle mit einer dicken Schickt Kompost abgedeckt.

Steppenkerzen benötigen nur wenig Pflege

Besondere Ansprüche stellen Steppenkerzen nicht. Lediglich bei großer Trockenheit sollten Sie regelmäßig gießen. Dazu reicht normales Leitungswasser. Kalkarmes Regenwasser ist eher weniger geeignet, da Sie dann die Pflanze immer wieder mit Kalk versorgen müssen. Zwischen dem Gießen sollte die Erde immer wieder etwas antrocknen.

Von April bis zum Ende der Blüte können Sie aller 14 Tage der Steppenkerze etwas Kompost geben. Auch etwas Hornspäne ist vorteilhaft. Den hohen Nährstoffbedarf können Sie mit einer Portion Pferdemist abdecken. Sie können aber auch im Frühjahr oder Sommer einen Langzeitdünger geben.

Wünschen Sie keine Selbstaussaat, sollten Sie die Blüten nach dem Verwelken abschneiden. Optimal ist es, wenn Sie alle oberirdischen Teile bis zum Frost stehen lassen, da die Knolle auf diesem Weg Energiereserven fürs nächste Jahr anlegt.

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