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Riesenkürbis – ein Kürbis so groß wie ein Wagenrad

Riesenkürbisse werden nicht nur zum Essen angebaut, sondern vor allem, um einen Wettbewerb zu gewinnen. Der Weltrekord liegt derzeit bei 1190,5 Kilo. Das ist schon fast ein Monsterkürbis. Die großen Kürbisse können Sie natürlich auch essen und in allerlei Gerichten verarbeiten. Bei guter Pflege kann Ihr Riesenkürbis sicher mit in einem Wettbewerb bestehen. Ein guter Platz ist dafür Voraussetzung.

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Der Riesenkürbis aus Argentinien und Uruguay

Die Wildformen des Riesenkürbis stammen aus Argentinien und Uruguay. Bereits in präkolumbischer Zeit war der Kürbis weit verbreitet. Die Wildform hatte noch ein bitteres Fruchtfleisch. Erst durch Züchtungen wurde das Fleisch genießbar. Riesenkürbis wird auch als Winterkürbis bezeichnet, denn die Früchte sind gut lagerfähig und können auch kurze Frostperioden überstehen.

Riesenkürbisse sind einjährige, krautige Pflanzen mit dem botanischen Namen Cucurbita maxima. Die Kürbisart liefert die größten Früchte überhaupt. Riesenkürbis bildet Ranken, an denen die Früchte wachsen. Die Laubblätter sind wechselständig angeordnet. Riesenkürbis verfügt über eingeschlechtliche Blüten. Die Früchte können mehrere hundert Kilo wiegen. Die Farbe der Früchte reicht vom Grau über Grün bis zu einem satten Orange.

Der ideale Platz für einen riesigen Riesenkürbis

Riesenkürbisse benötigen einen vollsonnigen und sehr warmen Standort. Damit riesige Früchte von der Pflanze hervorgebracht werden, sollten Sie für einen nährstoffreichen Boden sorgen. Pflanzen Sie den Kürbis direkt an den Kompost oder bereiten Sie das Beet schon vor der Saison richtig vor. Reifer Kompost und abgelagerter Mist sorgen für die Nährstoffe in der Erde. Der Boden sollte tiefgründig und feucht aber nicht zu nass sein.

Eine frühe Aussaat bringt riesige Früchte

Riesenkürbisse haben eine lange Vegetationsperiode. Möchten Sie große Früchte ernten und vielleicht an einem Kürbis-Wettbewerb teilnehmen, sollten Sie früh mit der Aussaat beginnen. Optimal ist ein feucht-warmes Klima für die Anfangszeit. Unsere Zimmergewächshäuser sind für die Aufzucht der Samen und Keimlinge ideal. Die Aussaat im Zimmer kann Ende Februar bis Ende März beginnen. Sie können die Riesenkürbissamen auch im warmen Gewächshaus oder nach den Eisheiligen auch direkt im Freiland in die Erde bringen. Optimal ist eine Bodentemperatur von 20° C.

Ins Beet kommt der Riesenkürbis nach den letzten Frostnächten. Zeigen sich neben den Keimblättern die ersten richtigen Blätter, dürfen die Pflanzen umziehen. Für Riesenkürbisse sollten Sie einen Platz von mindestens zwei mal zwei Metern einplanen. Bei geringeren Abständen werden die Früchte kleiner. Außerdem steigt die Anfälligkeit für verschiedene Pilzerkrankungen.

So pflegen Sie den Riesenkürbis

Der Riesenkürbis braucht vor allem Wasser. Besonders wenn sich die ersten Früchte zeigen, sollten Sie auf einen feuchten aber nicht nassen Boden achten. In Trockenperioden kann es notwendig werden, die Pflanzen mehrmals täglich zu wässern.

Sollen es Riesenfrüchte werden, benötigt der Kürbis natürlich auch viele Nährstoffe. Besonders Kalium und Phosphor braucht der Kürbis. Neben organischem Dünger können Sie dem Riesenkürbis auch immer wieder mal einen Schwups Pflanzenjauche aus Brennnessel und Beinwell verpassen.

Haben die Früchte einen Durchmesser von etwa 20 Zentimetern erreicht, sollten Sie diese auf eine Unterlage wie ein Brett legen, um die Früchte vor faulen Stellen zu schützen.

Was macht der Riesenkürbis in der Küche?

Der Riesenkürbis ist nicht nur für Wettbewerbe geeignet. Sein feines Fruchtfleisch, das arm an Fasern ist, zaubert so manches leckere Gericht. Vom Kuchen über Suppen bis hin zum Gemüse können Sie das Fruchtfleisch verwenden. Durch die Faserarmut wird Riesenkürbis gern für die Zubereitung von Babybrei genutzt. Und natürlich werden die riesigen Kürbisse zu Halloween ausgehöhlt.