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Herbstrüben – kleine Rübchen mit viel Geschmack

Herbstrüben gibt es in vielen Formen. Aufgrund ihrer Farbe werden sie auch als Weiße Rüben bezeichnet. Und auch geschmacklich unterscheiden sich vitaminreichen Sorten. Herbstrüben können Sie einfach im eigenen Garten anbauen. Die kleinen Rüben haben eine kurze Kulturzeit und können deshalb gut als Nachkultur angebaut werden, wenn andere Gemüsesorten bereits abgeerntet sind und noch genug Zeit bis zu den ersten Frösten bleibt. Dank der kurzen Kulturzeit benötigen Herbstrüben auch kaum Pflege.

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Herbstrüben waren einst Grundnahrungsmittel

Herbstrüben gehören schon seit dem Mittelalter zu den wichtigsten Grundnahrungsmittel. Später wurden sie von der Kartoffel verdrängt. Inzwischen sind die leckeren Rübchen aber wieder auf dem Vormarsch. Ihren Namen haben sie durch die Erntezeit erhalten. Den Namen „Stoppelrübe“ haben sie durch ihren ursprünglichen Anbau erhalten. Einst erfolgte die Aussaat ins umgepflügte Stoppelfeld als Nachfolger zum Getreide. Herbstrüben gehören zu den ältesten Kulturpflanzen.

Herbstrüben sind mit den Teltower Rübchen und den Mairübchen verwandt. Die weißen Rüben sind in der Form rund bis zapfenförmig. Da die Rüben nicht vollständig von Erde bedeckt sind, sondern ein Teil oben herausschaut, sind sie nicht ganz weiß. Der Teil, der von der Sonne beschienen wird, färbt sich violett. Herbstrüben sind zweijährig. Das begehrte Rübchen bildet sich aber schon im ersten Jahr. Im zweiten Jahr entwickeln sich Blüte und Samen. Herbstrüben werden auch als Rübstiel angebaut. Dabei werden die Pflanzen so eng gesetzt, dass sich keine Rübe entwickelt und nur die Blätter geerntet werden können.

Der beste Standort für Herbstrüben

Herbstrüben mögen es sonnig bis halbschattig. Besondere Anforderungen an den Boden stellt der Schwachzehrer nicht. Bevorzugen würden die Pflanzen einen lehmigen Sandboden. Sehr magere Böden sollten Sie mit Kompost aufwerten. Auf keinen Fall sollte der Boden zur Staunässe neigen. Die vertragen die Rüben nur sehr schlecht.

Stoppelrüben lassen sich sehr gut in Folgekultur und Mischkultur anbauen. Sehr gute Nachbarn sind Mangold, Dill, Bohnen, Salat oder Erbsen. Kreuzblütler sollten nicht in Nachbarschaft stehen. Sie sollten auch bis zu vier Jahre warten, ehe sie auf einem Beet wieder angepflanzt werden.

Weiße Rüben aussäen – darauf sollten Sie achten

Die beste Zeit um Weiße Rüben auszusäen liegt zwischen Juli und August. Bereiten Sie das Beet gut vor. Die Samen der Herbstrüben kommen etwa zwei Zentimeter tief in die Erde. Der Reihenabstand beträgt 30 Zentimeter. Sind die Keimlinge aufgelaufen, vereinzeln Sie diese auf 20 Zentimeter.

Herbstrüben pflegen – so geht es

Da Herbstrüben nur eine sehr kurze Kulturzeit haben, benötigen sie auch kaum Pflege. Sie sollten die Rüben regelmäßig gießen, ohne dabei Staunässe entstehen zu lassen. Da Herbstrüben Schwachzehrer sind, ist eine Düngergabe nicht notwendig. Lediglich zwischen den Zeilen sollten Sie dafür sorgen, dass das Unkraut nicht Überhand nimmt.

Herbstrüben brauchen bis zur Ernte etwa acht bis zehn Wochen. Geerntet wird im Herbst bevor die Nachtfröste beginnen. Die Rüben können Sie sofort verwenden oder für den Winter einlagern. Zum Einlagern entfernen Sie das Laub und stecken die Rübe in eine Kiste mit feuchtem Sand. Die Kiste soll kühl und dunkel stehen.

Herbstrüben in der Küche

Herbstrüben sind vor allem wegen ihrem Gehalt an Senfölen beliebt. Die leicht scharfen Rübchen ähneln im Geschmack dem Rettich. Das Fleisch ist saftig. Herbstrüben können Sie im Rohkostsalat verwenden. Die Rüben schmecken aber auch gedünstet sehr lecker und lassen sich gut als Beilage zum Fleisch anrichten. Ebenso können Sie Herbstrüben in Suppen und Eintöpfen verwenden.