Strauchtomatensamen

Strauchtomaten – die Pflegeleichten unter den Tomaten

Strauchtomaten sind relativ pflegeleichte Tomaten. Die Pflanzen der Strauchtomaten sind relativ kleinwüchsig und benötigen deshalb nicht unbedingt eine Stütze. Die saftigen Tomaten mit dem fruchtigen Aroma sind in der Frucht etwas kleiner und lassen sich auch gut mal im Garten naschen. Strauchtomaten gibt es in vielen Formen und Farben. Sie können die Tomaten sowohl im Garten als auch auf dem Balkon anbauen.

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Strauchtomaten sind anders als andere Tomaten

Strauchtomaten werden auch als Buschtomaten bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Tomatensorten ist bei der Strauchtomate Mehrtriebigkeit erwünscht. Das macht die Tomaten sehr pflegeleicht, denn diese müssen Sie nicht ausgeizen. Geiztriebe, wie sie bei Stabtomaten üblich sind, gibt es bei der Strauchtomate nicht.

Die Wildform der Strauchtomate stammt aus Mittel- und Südamerika. Schon die Mayas kultivierten die leckeren Früchten. Richtig bekannt wurden als Gemüse in Deutschland Tomaten erst im 19. Jahrhundert. Bis dahin war die Pflanze ein Ziergewächs.

Der beste Standort für Strauchtomaten

Strauchtomaten sind wahre Sonnenanbeter und benötigen einen vollsonnigen Standort. Nicht so gut zurecht kommt die Tomatensorte mit Regen. Deshalb ist ein Regenschutz im Beet und auf dem Balkon empfehlenswert. Damit die Pflanzen bei Regen gut abtrocknen, ist ein ausreichender Abstand wichtig.

Strauchtomaten sind wie alle anderen Tomatensorten Starkzehrer. Das Beet sollten Sie deshalb gut vorbereiten und bereits vor dem Pflanzen mit reifen Kompost oder Mist versorgen. Der Boden sollte humos, nährstoffreich und tiefgründig sein.

Strauchtomatensamen früh säen

Strauchtomaten haben eine lange Vegetationsperiode. Möchten Sie viele Tomaten ernten, sollten Sie die Pflanzen auf der Fensterbank vorziehen. Ab März können Sie die Strauchtomatensamen in die Erde bringen. Verwenden Sie dazu eine nährstoffarme Anzuchterde, da die Pflanzen sonst schossen.

Strauchtomaten benötigen bei einer Keimtemperatur von circa 20° C eine Keimdauer von sieben bis zehn Tagen. Danach können Sie die Pflanzen pikieren. Ins Freie dürfen Strauchtomaten erst nach den Eisheiligen, wenn keine Frostnächte mehr zu erwarten sind.

Gepflanzt werden Strauchtomaten mit einem Abstand von etwa 80 Zentimetern. Das ist wichtig, damit die Pflanzen gut belüftet sind. Auch auf dem Balkon sollten Sie die Kübel so weit auseinander rücken, dass die Blätter der Tomatenpflanzen sich nicht berühren.

Strauchtomaten benötigen weniger Pflege

Ganz ohne Pflege geht es bei den Strauchtomaten nicht. Auf jeden Fall können Sie sich aber schon mal das Ausgeizen sparen, denn bei Strauchtomaten sind Verzweigungen gewünscht. Schließlich ist jede Verzweigung auch Fruchttrieb und kann Tomaten bringen. Sie brauchen Strauchtomaten auch nicht anzubinden, denn die Pflanzen sind kleiner und gedrungener.

Wichtig ist bei Strauchtomaten eine ausreichende Bewässerung und eine regelmäßige Düngung. Beim Gießen sollten Sie es vermeiden, die ganze Pflanze nass zu machen. Das fördert nur die Braunfäule. Gedüngt wird etwa aller 14 Tage mit einem speziellen Tomatendünger aus unserem Angebot oder mit Brennnesseljauche.

Strauchtomaten sollten Sie regelmäßig vom Unkraut befreien und die Erde immer wieder gut auflockern. Leichter ist es, wenn Sie zwischen den Pflanzen mulchen. Dadurch trocknet die Erde nicht so schnell aus und der Unkrautwuchs wird unterdrückt.

Strauchtomaten – ein Hochgenuss in vielen Gerichten

Strauchtomaten verfügen über ein sehr vollmundiges Aroma und sind eigentlich bestes als Nascherei geeignet. Sie können die Tomaten aber auch in Soßen und Suppen, als Saft oder Salat oder in vielen anderen Gerichten verwenden. Sehr lecker sind Strauchtomaten auch als getrocknete Tomaten. Die kleinen Kraftpakete haben wenig Kalorien aber viele Nährstoffe.

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