Kapernsamen

Kapern zur Zierde und zum Würzen

Kapern sind Ihnen sicher als Gewürz bekannt. Die wenigsten wissen aber, dass Kapern auch eine sehr bizarre Blüte haben, die sich wunderbar als Zierde im Garten integrieren lässt. Die Blütenknospen der Gewürzpflanze sind sehr pikant und gehören zu einigen Rezepten unbedingt dazu. Am richtigen Standort können Sie die Kapern in Hülle und Füllen haben. Wie viele mediterrane Pflanzen brauchen Kapern nur wenig Pflege.

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Kapern – Exoten aus den Tropen im Garten

Ursprünglich kommt der Kapernstrauch aus den tropischen und subtropischen Regionen Afrikas und Asiens. Aber auch im Mittelmeerraum haben sich die Pflanzen angesiedelt. Inzwischen werden Kapern auch professionell angebaut. Vor allem in Marokko, Griechenland, Algerien, Spanien und Frankreich werden die Gewürzsträucher angebaut.

Kapernstrauch ist ein mehrjähriger, ausdauernder Strauch. Die Zweige können bis zu einem Meter lang werden, wachsen aber meist kriechend. Bereits ab einer Höhe von 20 Zentimetern neigen sie sich Richtung Boden. Die Blätter wachsen spitz und wechselständig. Sie sind oval bis rund. Sehr bizarr wirken die Blüten, die in Weiß bis Zartrosa blühen. Aus den Knospen werden die begehrten Kapern gemacht. Aufgeblüht haben die Blüten eine Größe von etwa fünf Zentimetern. Auffällig sind die langen violetten Staubfäden. Die Blüten öffnen sich nur einmal von morgens bis mittags. Der Kapernstrauch hat auch Früchte in Form von Beeren.

Der ideale Standort für Kapern

Als mediterranes Gewächs lieben Kapern natürlich einen sehr warmen und sonnigen Standort, der ruhig trocken sein darf. Am besten ist der Kapernstrauch in Wintergärten oder geschützten Bereichen der Terrasse oder des Gartens aufgehoben.

Der Boden darf sandig-steinig sein, der Humusanteil sollte nur gering sein. In sehr torfhaltigen Substrat fühlt sich der Kapernstrauch nicht wohl. Der Boden soll durchlässig und kalkhaltig sein. Vermeiden Sie unbedingt Staunässe, die mag der Kapernstrauch gar nicht. Ein guter Platz ist eine Trockenmauer, auf der er sich breit machen kann.

Anzucht von Kapernsamen – so geht es

Die Aussaat der Kapernsamen erfolgt Ende Februar bis Ende April. Ziehen Sie die Pflanzen auf der Fensterbank vor, denn die Kapernsamen benötigen eine Keimtemperatur von 20° C. Bevor Sie den Samen in die Erde bringen, benötigen die Samen eine spezielle Behandlung. Lassen Sie den Kapernsamen einen Tag in lauwarmen Wasser vorquellen. Optimal ist es, wenn Sie den Samen anschließend für zwei Monate in den Kühlschrank legen und erst danach aussäen. Bis die Samen keimen, können bis zu drei Monate vergehen.

So pflegen Sie den Kapernstrauch

Der Kapernstrauch ist eine sehr genügsame Pflanze. Düngen und Gießen brauchen Sie eigentlich nicht, denn die Pflanze fühlt sich bei Trockenheit und auf kargem Boden wohl. Selbst im Pflanzkübel brauchen Sie keine aufwendigen Pflegemaßnahmen ausführen. Bei zu großer Trockenheit wird gegossen. Wenn Sie einmal im Jahr der Pflanze etwas Dünger geben, reicht das aus.

Der Kapernstrauch mag es nicht zu kalt. Haben Sie den Strauch im Pflanzkübel, sollten Sie diesen an einen kühlen, hellen und frostfreien Platz stellen. Pflanzen, die im Garten stehen, sollten Sie über den Winter ebenfalls frostfrei unterbringen, denn Kapernsträucher vertragen lediglich bis -5°C.

Kapern lassen sich vielfältig verwenden

Kapern sind aus vielen Rezepten bekannt. Unbedingt gehören die Kapern zu Königsberger Klopsen dazu. Aber auch in vielen anderen Rezepten finden Kapern Verwendung. Sehr lecker schmeckt auch Pasta mit Kapern-Sauce oder Fisch mit frittierten Kapern.

Die alten Ägypter und Griechen verwendeten Kapern auch als Heilmittel bei Arthritis, Hämorrhoiden oder Lebererkrankungen. Außerdem waren die kleinen Blüten als Aphrodisiakum beliebt. Ob es gewirkt hat? Wer weiß.

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