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Pflanzgut Pilzbrut

Pilze aus dem Garten? Auch das ist möglich.

Wer an Pilzzucht denkt, denkt wohl auch an dunkle Kellergewölbe voller Kisten, in denen die Pilzbrut einen köstlichen Duft verbreitet. Pilze können Sie aber auch im Garten anziehen und ernten. Pilze wie Austernpilze, Champignons oder Kräuterseitlinge lassen sich relativ einfach anbauen. Sie brauchen nur eine gute Pilzbrut und ein hochwertiges Substrat. Mit Geduld und guter Pflege können Sie schon bald die Pilze im eigenen Garten ernten.

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Pilze in Garten und Haus anbauen

Sind Sie Pilzliebhaber und möchte gern frische Pilze genießen, ist der Anbau eine gute Möglichkeit, das ganze Jahr frische Pilze zu haben. Sie brauchen sich dann keine Gedanken zu machen, ob die Pilze essbar und schadstofffrei sind. Gerade in Pilzen lagern sich häufig Schwermetalle ab, die Sie bei Wildpilzen mitessen. Pilzkulturen sind sehr pflegeleicht. Sie können die Pilze auf verschiedenen Grundlagen im Garten aber auch im Haus anbauen.

Pilze sind keine Pflanzen und keine Tiere. Sie bilden eine eigene Spezies und gehören zu den eukaryontischen Lebewesen. Pilze gelten für viele als Delikatesse. In den asiatischen Ländern sind sie sogar Heilmittel. So zum Beispiel der Shiitake, der viel Ergosterin enthält und damit ein wichtiger Vitamin-D-Lieferant ist.

Pilzbrut anbauen – das müssen Sie beachten

Zum Pilze züchten brauchen Sie nur eine hochwertige Pilzbrut und einen Nährboden, der an die Pilzbrut angepasst ist. Pilze brauchen unterschiedliche Nährböden. Manche mögen Stroh oder Heu, andere Bäume oder einfach das Beet. Der Nährboden richtet sich nach der Pilzart. Viele Pilzarten lassen sich im Freien und im Haus anbauen.

Für die Pilzzucht im Haus eignet sich ein feuchter und unbeheizter Keller, der über eine hohe Luftfeuchtigkeit verfügt. Sehr viel Licht ist nicht notwendig. Können Sie sich am Tag im Keller ohne Kunstlicht orientieren, reicht das für Pilze aus. Im Garten sollten Pilze eher schattig stehen. Volle Sonne mögen sie nicht, da dort sowohl Substrat als auch Pilz schnell austrocknen. Einige Sorten kommen sogar fast ohne Licht aus.

Das benötigen Sie für Ihre Pilzzucht

Neben der Pilzkultur brauchen Sie ein geeignetes Substrat. Als Substrat eignet sich je nach Pilzart Kaffeesatz, Stroh, Sägemehl, Baumstümpfe und Holz. Das Holz sollte unbedingt unbehandelt sein. Auch alle anderen Substrate müssen sauber sein. Eventuell sollten Sie das Substrat mit 60° C heißen Dampf reinigen und so Schimmelsporen und Keime abtöten.

Das Substrat können Sie an einen geeigneten Platz im Garten legen oder in Eimer, Kisten oder andere Behälter füllen.

So viel Pflege braucht die Pilzbrut

Bevor Sie die Pilzbrut ins Substrat bringen, muss dieses gewässert werden und anschließend abtropfen. Das Substrat soll feucht aber nicht nass sein. Im Garten können Sie die Pilzbrut ausbringen, sobald die Temperaturen mindestens + 15° C betragen. Im Keller oder anderen Räumen können Sie jederzeit Pilze ausbringen. Der Raum sollte unbedingt diese Temperatur haben.

Die Pilzbrut wird nun entsprechend den Herstellerangaben ins Substrat gebracht. In Trockenperioden müssen Sie gießen. Staunässe darf sich aber nicht bilden. Mehr Pflege brauchen Pilze nicht.

Pilze in der Küche – eine Delikatesse rund ums Jahr

Pilzrezepte gibt es viele. Am besten schmecken Pilze aber in etwas Butter oder Öl angebraten mit einer dicken Butterschnitte. Mehr braucht es eigentlich nicht. Probieren Sie doch auch mal gefüllte Champions, lecker Pilzsoße mit Nudeln oder Pilzsuppe. Gesund sind Pilze allemal. Neben Magnesium und Kalzium enthalten Pilze auch B-Vitamine, Zink und Mangan. Dazu kommt ein hoher Eiweißgehalt, was nicht nur für Vegetarier interessant ist.