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ph-Wert-Regulatoren – so können Sie den ph-Wert regeln

Der ph-Wert spielt im Gartenboden eine wichtige Rolle. Von ihm hängt die Aktivität des Bodenslebens ab. Aber auch die Verfügbarkeit von Nährstoffen wird vom ph-Wert maßgeblich beeinflusst. Dieser Faktor bestimmt wesentlich das Wachstum der Pflanzen im Garten und auf dem Balkon. Sie sollten also regelmäßig den ph-Wert in Ihrem Boden prüfen und eventuell regeln. Denn bei einem ungünstigen Wert nützt alles düngen nichts.

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Was Sie über den ph-Wert wissen müssen

Der ph-Wert zeigt an, wie sauer oder basisch der Boden ist. Je niedriger der Wert ist, desto saurer ist der Boden. Jede Pflanzenart hat einen anderen Anspruch an die Bodenqualität und damit auch an den ph-Wert. Der ph-Wert ist verantwortlich dafür, ob die Pflanze Nährstoffe aufnehmen kann oder eben nicht. Das heißt aber auch, liegt der ph-Wert nicht im richtigen Bereich, können die Pflanzen keine Nährstoffe aufnehmen und werden in ihrem Wachstum erheblich eingeschränkt.

Ein zu hoher Wert führt dazu, dass die Nährstoffaktivität bei Phosphat und anderen Spurenelementen vermindert wird. Das Bodenleben wird angeregt. Dadurch sinkt der Humusgehalt. Bei einem hohen Wert ist es wichtig, den ph-Wert durch verschiedene Stoffe wie Nadel-Kompost oder Torf zu senken.

Ein zu niedriger ph-Wert zeigt an, dass der Boden sauer ist. Durch einen sauren Boden wird die Aktivität von Mikroorganismen gesenkt. Gleichzeitig werden Schwermetalle, die sich im Boden befinden, leichter von Pflanzen aufgenommen. Es kommt zur Schädigung der Pflanzen. Mit Kalk können Sie den ph-Wert erhöhen.

So können Sie den ph-Wert ermitteln

Mit einem Bodentest-Set können Sie den ph-Wert Ihres Gartenbodens leicht bestimmen. Bevor Sie also Dünger oder Bodenverbesserungen einsetzen, sollten Sie den ph-Wert messen. In wenigen Minuten können Sie den relativ genauen Wert ablesen. Geben Sie zum Messen einfach etwas Erde in destilliertes Wasser und schütteln Sie diese auf. Warten Sie etwa zwei bis drei Minuten, bis dich die Erde gut gelöst hat. Tauchen Sie dann den im Set enthaltenen Teststreifen in die Lösung. Das Lackmuspapier verfärbt sich. Anhand der Skala können Sie nun den Wert ablesen.

Möchten Sie eine genauere Analyse, können Sie eine Bodenprobe in einem Labor untersuchen lassen.

Wie ist der ideale ph-Wert?

Viele Pflanzen fühlen sich bei einem ph-Wert zwischen 6 und 7 wohl. Aber es gibt auch Pflanzen, die zwingend einen anderen ph-Wert benötigen. So mögen Azaleen, Rhododendron, Heidelbeeren und andere Moorbeetpflanzen einen Wert zwischen 4,5 und 6. Moorbeetpflanzen brauchen einen sauren Boden. Pflanzen wie Zwiebeln, Rosmarin oder Schwarzwurzeln bevorzugen einen alkalischen Boden mit einem Wert zwischen 6,5 und 7,5.

So können Sie den ph-Wert regulieren

Mit verschiedenen Zusatzstoffen können Sie den ph-Wert Ihres Bodens in die eine oder andere Richtung beeinflussen. Ist Ihr Boden zu alkalisch, wirken Laubkompost, Nadelkompost oder Rindenhumus säuernd. Auch Granitmehl oder Schwefelblüte können Sie zum säuern des Bodens einsetzen. Außerdem eignen sich spezielle Substrate wie Rhodovital dazu, den ph-Wert zu senken.

Wenn Ihr Boden zu sauer ist, können Sie mit Gartenkalk, Holzasche oder Urgesteinsmehl denn ph-Wert steigern. Um einen Gartenboden von einem ph-Wert 5 auf 6,5 zu verbessern, brauchen Sie etwa 200 g Kalk pro Quadratmeter. Dabei benötigen sandige Böden weniger Kalk als schwere Böden.

Es ist sinnvoll, Pflanzen mit den gleichen Ansprüchen zusammen zu pflanzen. So können Sie den Gartenboden an die jeweiligen Ansprüche optimal anpassen.

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