Veilchensamen

Veilchen sind ein Muss in romantischen Gärten

Ob Bauerngarten oder romantische Gärten, Veilchen gehören einfach dazu. Die wundervollen, zarten Blüten mit dem verführerischen Duft sind die Klassiker unter den Blumen. Kaum eine andere Blüte hat so viel Symbolik. Veilchen stehen für Treue, Hoffnung und Bescheidenheit. Im Garten können Sie Veilchen leicht kultivieren. Die wunderbaren Blumen benötigen kaum Pflege und zaubern trotzdem innerhalb kurzer Zeit ein Blütenmeer im Garten.

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Ein Meer von Veilchen soll es sein

Über 500 Arten von Veilchen gibt es. Die meisten kommen aus den gemäßigten Zonen in Nordamerika, den Anden und Japan. Aber auch in Australien und Tasmanien gibt es Veilchen. Veilchen gehören zur Familie der Veilchengewächse und tragen den botanischen Namen Viola. Veilchen sind nicht nur Zierpflanzen, sondern auch Heil- und Küchenpflanzen, die in der Naturheilkunde Anwendung finden.

Veilchen sind relativ kleine Pflanzen, die meist nicht höher als 30 Zentimeter werden. Sie wachsen als ein- oder zweijährige krautige Pflanze. Die Laubblätter sind grundständig oder an der Sprossachse wechselständig angeordnet. Die Blüten stehen einzelnen auf den Blütenstielen. Typisch sind die fünf freien Kelchblätter der Blüten. Die Farben der Blüten werden durch die Farbstoffe der Petalen bestimmt. Die Blüten sind meist gelb bis rot, violett und blau. Selten sind weiße oder bräunliche Blüten anzutreffen.

Der beste Platz für Veilchen

Veilchen mögen einen mäßig feuchten Boden, der humusreich ist. Der Boden sollte niemals ganz austrocknen, da das die Blütenbildung beeinträchtigt. Ein Standort in einer absonnigen bis halbschattigen Lage ist ideal. Veilchen lassen sich wunderbar zwischen anderen Blumen und Kräutern kultivieren. Sie sind perfekt als Lückenbepflanzung geeignet.

Veilchen können Sie im Freiland aussäen

Veilchensamen können Sie direkt im Freiland an Ort und Stelle aussäen. Sie können die Samen aber auch in eine Pflanzschale vorziehen. Die beste Zeit für die Aussaat liegt zwischen August und März. Bei der Anzucht in der Saatschale ist eine gute Anzuchterde, die nährstoffarm ist, notwendig. Die Samen werden auf die Erde gesät und nur leicht angedrückt. Halten Sie die Erde feucht. Die ideale Keimtemperatur ist 18° C. Die Keimdauer beträgt 14 bis 18 Tage. Pikieren Sie später die Pflanzen und bringen Sie diese am endgültigen Standort aus.

Veilchen brauchen nur wenig Pflege

Veilchen lieben einen feuchten Boden. Bei Trockenheit sollten Sie deshalb regelmäßig gießen. Haben Sie die Veilchen im Pflanzgefäß ausgebracht, brauchen die Veilchen auch regelmäßig einen Dünger. Verwelkte Blüten entfernen Sie. So treiben neue Blüte wieder aus. Hornveilchen sollten Sie nach der Blüte im Herbst abschneiden. So leben sie länger.

Veilchen neigen zur Selbstaussaat. Auch Insekten wie Ameisen verbreiten die Samen. Haben Sie einmal Veilchen im Garten, können Sie sich lange an den Blumen erfreuen. Wünschen Sie nicht, dass sich die Veilchen weiter vermehren, müssen Sie die Samenkapseln rechtzeitig abknipsen. In sehr kalten Wintern lohnt es sich, die Veilchen mit etwas Laub zu schützen. Im Frühjahr sorgt eine Gabe reifen Kompost für eine schnelle und reiche Blüte. Veilchen, die Sie schon viele Jahre im Beet haben, können Sie durch Wurzelteilung verjüngen.

Veilchen lassen sich vielfältig verwenden

Veilchen gehören unbedingt in Bauerngärten, romantische Gärten aber auch in einen Kräutergarten. Die Blüten der meisten Veilchen können Sie sogar essen. Sie sind wunderbar als Dekoration geeignet oder können im Salat verwendet werden.

Veilchen gehören aber auch zu den Heilkräutern. Veilchenwurzeln sollen schmerzlindernd beim Zahnen wirken. Die Heilkundlerin Hildegard von Bingen hat die gepressten Blüten bei der Narbenheilung verwendet.

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