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Salatgurken – die Schlangen unter den Gurken

Salatgurken werden besonders gern verwendet. Ihre Schale ist glatt und weich, die lange Gurke bietet viel Frucht. Salatgurken werden auch Schlangengurken genannt, da sie viel länger und dünner sind als andere Gurkensorten. Die Sorte ist perfekt für Rankengitter und lässt sich gut im Garten anbauen. Dabei mag sie das Gewächshaus mehr als das Freiland. Im Freien mag die Gurke einen geschützten Platz. Schmecken wird sie auf jeden Fall und die Pflege ist gar nicht so kompliziert.

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Gurke ist nicht gleich Gurke

Die Cucimis sativus, so der botanische Name der Gurke, gehört zur Familie der Kürbisgewächse. Sie gehört zu den wichtigsten Gemüsearten. In den Jahren 2019 und 2020 war die Gurke „Gemüse des Jahres“. Ihr Name leitet sich vom altpolnischen ogurek ab. Gurken sind einjährige Pflanzen, die kletternd oder niederliegend wachsen. Dabei können die Ranken zwischen einem und vier Metern lang werden. Die Wildform der Gurke kommt vermutlich aus Indien. Heute sind die Kulturformen weltweit verbreitet und verwildern auch manchmal.

Salatgurken lieben diesen Standort

Salatgurken oder Schlangengurken eignen sich perfekt für den Anbau im Gewächshaus. Sie mögen es warm, windgeschützt und hell. Die feuchte Wärme des Gewächshauses ist besonders vorteilhaft für die Gurken. Möchten Sie Salatgurken im Freien anbauen, sollten Sie den Platz gut wählen. Ist der Platz nicht gut gewählt, bleibt die Ernte eher klein. Sie können Salatgurken auch auf einem windgeschützten, vollsonnigen Balkon im Kübel kultivieren.

Der Boden soll locker, durchlässig und nährstoffreich sein. Bereiten Sie den Boden gut vor. Vor dem Pflanzen sollten Sie ausreichend Kompost einarbeiten, denn Gurken sind Starkzehrer. Je mehr Humus im Boden ist, desto besser. Gut ist ein leicht feuchter Boden, der nicht zur Staunässe neigt.

Salatgurken aussäen – zeitiges Säen bringt lange Ernte

Die Pflanzen der Salatgurken sind sehr frostempfindlich. Sie sollten deshalb erst ins Freie, wenn die Eisheiligen vorbei sind. Wenn Sie dann erst säen, wird die Erntezeit kurz. Salatgurken sollten Sie deshalb auf dem warmen und sonnigen Fensterbrett vorziehen. Es reicht, wenn Sie die Pflanzen Mitte bis Ende April aussäen. In einer Schale oder im Zimmergewächshaus auf der warmen Fensterbank keimen die Salatgurkensamen schnell.

Ins ungeheizte Gewächshaus dürfen die Pflanzen ab Mitte Mai. Wird Ihr Gewächshaus regelmäßig beheizt, dürfen Sie die Gurkenpflanzen auch schon eher dort hin setzen. Ins Freiland sollten Sie sie erst Ende Mai pflanzen. Zwischen den Pflanzen sollten Sie einen Abstand von 30 bis 40 Zentimetern einhalten. Die Reihen werden mit einem Abstand von einem Meter angelegt. Eine Rankenhilfe unterstützt die Salatgurken beim Klettern.

Salatgurken benötigen etwas Pflege

Salatgurken haben einen sehr hohen Bedarf an Wasser. Bis zu drei Liter müssen Sie pro Pflanze und Tag gießen, sonst verkümmern die Pflanzen schnell. Die Ranken der Salatgurke leiten Sie zu einem Rankengitter oder zu den Schnüren im Gewächshaus, damit die Gurken empor klettern können. Ab und zu benötigen Gurken etwas Dünger. Optimal ist eine dünne Mulchschicht im Gewächshaus. Sie können auch mit Brennnesseljauche oder einem guten Bio-Gemüsedünger die Pflanzen düngen.

Die Ernte beginnt etwa zehn Wochen nach der Aussaat. Erntereif sind die Salatgurken ab einer Länge von circa 20 Zentimetern. Lassen Sie Schlangengurken nicht zu groß werden. Wenn die Gurken zu lange an der Pflanze bleiben, werden sie überreif, verwässern, werden bitter und schwächen die Pflanze.

Salatgurken werden nicht nur zu Salat

Salatgurken können Sie sehr vielfältig verwenden. In erster Linie werden sie natürlich für verschiedene Salate verwendet. Doch auch als Schmorgurke, gefüllte Salatgurke oder Gurken-Gazpacho geben die Salatgurken ein tolle Rezeptidee. Am leckersten schmecken Salatgurken aber frisch aus dem Garten in den Mund.