Stangenbohnensamen

Stangenbohnen, die Klettermeister im Garten

Stangenbohnen gehören zu den Gartenbohnen. Im Gegensatz zu anderen Bohnen klettern sie bis zu drei Meter hoch. Wenn Sie Stangenbohnen richtig pflegen, erzielen Sie auf wenig Fläche große Erträge. Stangenbohnen gedeihen auf fast jedem Boden und lassen sich auch gut zur Begrünung von Zäunen einsetzen. Dabei entsteht ein blühender Sichtschutz. Stangenbohnen können Sie als Mischkultur pflanzen.

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Stangenbohnen – Gemüse mit viel Eiweiß

Stangenbohnen gelten vor allem in Lateinamerika als Grundnahrungsmittel, denn das Gemüse verfügt über einen hohen Proteingehalt. Wie andere Bohnensorten auch stammen die Stangenbohnen von den Gartenbohnen ab. Die Wildformen sind in Mittelamerika und Südamerika zu Hause.

Stangenbohnen sind Schmetterlingsblütler. Im Gegensatz zu Buschbohnen benötigen die Stangenbohnen eine Kletterhilfe, an der sie sich hochwinden können. Dabei sollten Sie die Rankenhilfe nicht zu klein wählen, denn die Bohnen erreichen Höhen von bis zu drei Metern.

Stangenbohnen gibt es in verschiedenen Sorten. Durch ihre aparten Blüten sind sie auch ein toller Hingucker während der Blütezeit. Aber auch bei den Früchten gibt es farbliche Unterschiede.

Stangenbohnen lieben es warm

Stangenbohnen bevorzugen einen sonnigen, windgeschützten und warmen Platz. Ist der Boden ausreichend warm, gedeihen sie auch im Halbschatten. Besondere Anforderungen an den Boden stellen die Bohnen nicht. Er sollte jedoch tiefgründig und humusreich sein. Bereiten Sie den notfalls gut vor. Stangenbohnen benötigen eine Hilfe zum Ranken. Sie können die Bohnen aber auch gut als Sichtschutz an Zäune pflanzen. Übrigens lassen sich Stangenbohnen auch auf dem Balkon ziehen, wenn der Pflanztopf groß genug ist.

Stangenbohnen können Sie sehr gut in Mischkultur mit Bohnenkraut pflanzen. Das Küchenkraut wehrt die Schwarze Bohnenlaus ab und macht Bohnen bekömmlicher.

Der beste Zeitpunkt für die Aussaat

Bohnen mögen es nicht kalt. Deshalb sollten Sie Stangenbohnen erst ab Mitte Mai ins Freie säen. Bis Ende Juni können Sie Stangenbohnen immer wieder nachsäen. Stangenbohnensamen benötigt eine Keimtemperatur von 12° C. Sie können Stangenbohnen aber auch im Gewächshaus vorziehen.

Vor dem Säen sollten Sie eine Rankenhilfe aufbauen, damit die Pflanzen sich später sofort daran hochranken können. Stangenbohnen werden in Horsten gesät. Sechs bis zehn Samen kommen circa drei Zentimeter tief in die Erde. Zwischen den Horsten sollte ein Abstand von etwa 60 bis 70 Zentimeter sein. Nach dem Keimen beginnen die Pflanzen sich sofort im Uhrzeigersinn an den Rankenhilfen hochzuwinden. Eventuell müssen Sie die Pflänzchen etwas hoch leiten. Dabei dürfen Sie die Triebspitzen nicht abbrechen.

Stangenbohnen lassen sich einfach pflegen

Stangenbohnen brauchen keinen Dünger, da sie sich selbst versorgen. An den Wurzeln der Stangenbohnen leben Knollenbakterien, die aus der Luft Stickstoff binden. Dafür ist reichlich Wasser zwischen Blüte und Fruchtansatz notwendig. Einmal in der Woche sollten Sie den Boden gründlich wässern. Dazu muss der Wasserschlauch etwa zehn Minuten im Beet liegen. Durch regelmäßiges Hacken können Sie Krankheiten und Unkraut unterbinden.

Stangenbohnen benötigen etwa zehn Wochen bis zur Ernte. Lassen sich die Schoten glatt durchbrechen beim Biegen können Sie ernten. Der beste Zeitpunkt für die Ernte ist ein sonniger Vormittag. Stangenbohnen werden mehrfach durch gepflügt. Etwa aller zwei bis vier Tage können Sie ernten. Die Bohnen halten sich im Kühlschrank ein paar Tage.

So verwenden Sie Stangenbohnen

Stangenbohnen können Sie gut für den Winter konservieren. Am besten lassen sich die Bohnen einfrieren. Sie können diese aber auch einkochen.

Stangenbohnen sind besonders lecker als Gemüse. Und das können Sie auf viele verschiedene Arten zubereiten. Sie können die Bohnen aber auch im Salat oder Eintopf verwenden. Wichtig ist nur, dass Sie Bohnen vor dem Verzehr immer kochen.

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