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Einlegegurken aus dem eigenen Garten

Einlegegurken sind der Klassiker unter den Gurken, die im eigenen Garten gezogen werden. Der Vorteil: Die Früchte der Gurken sind recht klein und lassen sich gut zum sauer Einlegen verwenden. Außerdem können die robusten Gurken gut im Freiland angebaut werden und sind dann ab August erntereif. Den Samen der Einlegegurken sollten Sie früh vorziehen, denn wie alle Gurken haben auch diese Sorten eine lange Vegetationsperiode.

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Gurken sind weltweit verbreitet

Es wird angenommen, dass die Wildform der Gurke aus Indien stammt. Die Pflanze gehört zu den Kürbisgewächsen und trägt den botanischen Namen Cucumis sativus. Im Jahr 2019 und 2020 wurde die Gurke vom Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt zum „Gemüse des Jahres“ ernannt. Sie gehört zu den wirtschaftlich bedeutendsten Gemüsearten. Heute werden Gurken weltweit angebaut. Verwilderte Formen sind vor allem in Mitteleuropa anzutreffen.

Der beste Standort für Einlegegurken

Einlegegurken mögen wie alle anderen Gurken einen warmen, sonnigen Platz. Einlegegurkensamen müssen Sie nicht im Gewächshaus säen. Die Sorten sind fürs Freiland gemacht. Das Beet sollten Sie aber gut vorbereiten, denn der richtige Boden hat einen großen Einfluss auf den Ertrag. Wählen Sie eine windgeschützte Fläche. Schwere Böden sollten Sie mit etwas Sand und Humus aufwerten. Arbeiten Sie ausreichend gut verrotteten Kompost ein, denn die Gurken sind Starkzehrer und benötigen viele Nährstoffe. Ideal sind auch Geflügel- und Pferdemist. Diesen sollten Sie aber bereits im Herbst einarbeiten.

Einlegegurkensamen braucht es warm

Am effektivsten ist es, wenn Sie den Einlegegurkensamen bereits ab März auf der Fensterbank aussäen. Ins Freiland sollten Gurken nicht vor den Eisheiligen, denn die Pflanzen sind frostempfindlich. Einlegegurken benötigen eine Keimtemperatur zwischen 18° und 22° C. Füllen Sie kleine Anzuchttöpfe mit Anzuchterde und geben Sie in jeden Topf zwei Samenkörner. Die ersten Keimlinge sind nach ein bis zwei Wochen zu sehen, wenn Sie für ein feucht-warmes Klima sorgen.

Einlegegurken auspflanzen – darauf sollten Sie achten

Ausgepflanzt werden die Jungpflanzen der Einlegegurken erst Ende Mai, wenn die Frostnächte vorbei sind. Pflanzen Sie die Einlegegurken ins gut vorbereitete Beet mit einem Abstand von mindestens 40 Zentimetern. Da die Gurkenpflanzen lange Ranken ausbilden, benötigen sie viel Platz. Sie können die Pflanzen auch an einem Rankengitter hochklettern lassen. Das spart Platz auf dem Beet. Außerdem bleiben die Früchte sauberer und Sie können diese leichter ernten.

Auch Einlegegurken benötigen etwas Pflege

Einlegegurken benötigen viel Wasser. Gießen Sie die Pflanzen unbedingt regelmäßig. Bei Trockenheit werden die Früchte schnell bitter und ungenießbar. Verwenden Sie zum Gießen Regenwasser, da die Pflanzen kaltes Wasser aus der Leitung nicht mögen.

Zwischen den Pflanzen ist eine Mulchschicht optimal, da diese nicht nur den Boden wärmt, sondern auch den Unkrautwuchs hemmt und die Verdunstung von Wasser aus dem Boden reduziert. Zeigen sich die ersten Früchte, sollten Sie aller zwei Wochen düngen.

Bei Freilandkulturen sollten Sie unbedingt auf Schnecken achten. Außerdem können Weiße Fliegen und Spinnmilben der Gurke schaden.

Einlegegurken in der Küche

Einlegegurken haben genau die passende Größe für die verschiedensten Rezepte von der süß-sauren Gurke über die Schüttelgurke bis hin zu Schnellgurken und Salzgurken. Sie können die kleinen Gurken aber auch im Salat verwenden, als Schmorgurken zubereiten und daraus eine kalte Gurkensuppe herstellen. Gurkenrezepte gibt es ohne Ende.