Runkelrüben- & Futterrübensamen (Gemüsesamen) | Samenhaus Müller | Samenhaus Samen & Sämereien
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Runkel- und Futterrüben sind saftiges Futter für die Tierfütterung

Der Anbau von Futterrüben ist etwas zurückgegangen. Doch gerade als Selbstversorger wollen Sie wissen, wo das Futter für Ihre Tiere herkommt. Die Runkeln sind ein hervorragendes Saftfutter für Rinder und andere Tierarten. Auf einem nährstoffreichen Boden gedeihen die Futterrüben schnell und ohne viel Pflege. Futterrüben haben die höchste Verdaulichkeit und gehören zu den Futterpflanzen mit der besten Produktivität. Kein Wunder, dass die Rüben wieder mehr in den Mittelpunkt rücken.

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Futterrüben für eine optimale Tierfütterung

Bis zum 18. Jahrhundert gab es zwischen Nahrungsrübe und Futterrübe keine Unterscheidung. Erst um 1750 wurde eine gelb-fleischige Sorte Rüben, die aus dem Rheinland kamen, bekannt. Das Besondere: Diese Futterrübe ließ sich gut lagern und das auch über den gesamten Winter.

Je nach Region tragen Futterrüben heute sehr unterschiedliche Namen. Runkel, Runkelrübe, Dickwurz, Dickrübe, Saurübe oder Dorschen sind nur einige davon. Die landwirtschaftliche Kulturpflanze gehört zu den Fuchsschwanzgewächsen.

Futterrüben sind zweijährige Pflanzen. Im zweiten Jahr bilden die Rüben einen Blütenstand und den Samen aus. Im ersten Jahr entwickeln sich oberirdisch bis zu 30 Zentimeter lange Laubblätter. Die Wurzel verdickt sich und wird zu einem weißen, gelben oder orangen Rübenkörper. Die Rübenform variiert je nach Sorte von rund bis walzenförmig. Die Ernte erfolgt im ersten Jahr.

Futterrüben sind Starkzehrer

Runkelrüben sind Starkzehrer. Sie benötigen deshalb einen sehr nährstoffreichen Boden. Ansonsten hat die Rübe keine besonderen Anforderungen. Sie gedeiht auf sandigen Böden ebenso wie auf lehmigen Böden. Bei einer ausreichenden Wasserversorgung kann das Erntepotential voll ausgeschöpft werden. Einen sonnigen Standort bevorzugt die Futterrübe.

Runkelrüben säen – darauf sollten Sie achten

Das Saatbeet für die Futterrüben sollten Sie gut vorbereiten. Eventuell bringen Sie vorher noch Mist ein. Getreide als Vorfrucht ist optimal. Der Boden sollte fest und abgesetzt sein. Darauf werden die Futterrübensamen gelegt. Anschließend werden diese mit einer losen Oberschicht von etwa zwei bis drei Zentimeter bedeckt.

Bei Futterrüben halten Sie einen Reihenabstand von 45 Zentimetern ein. Zwischen den Pflanzen soll ein Abstand von 12 bis 15 Zentimeter eingehalten werden. Gesät wird im April, wenn das Wetter etwas wärmer wird. Auf großen Flächen können Sie das Angießen der Samen umgehen, indem Sie bei Regen säen.

Für eine reiche Ernte brauchen Futterrüben Pflege

Damit die kleinen Pflanzen ausreichend Luft und Nährstoffe bekommen, sollten Sie bereits nach der Aussaat regelmäßig hacken. Auch eine regelmäßige Düngung ist wichtig. Optimal ist, wenn Sie bereits vor der Aussaat den Boden aufgebessert haben. Besonders Kalk und Spurenelemente sind wichtig. Vorsicht ist mit Stickstoff geboten, denn zu viel Stickstoff beeinträchtigt die Lagerfähigkeit der Runkeln.

Die Ernte der Futterrüben erfolgt gegen Ende Oktober, bevor sich die ersten Nachtfröste zeigen. Die Rüben sollten auf keinen Fall einfrieren, da sie sonst beim Auftauen verderben.