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Chicorée, das Gemüse mit der leicht bitteren Note

Chicorée gehört zu den beliebten Salaten, aus denen Sie auch ein deftiges Gemüse herstellen können. Der leicht bittere Geschmack des Salates fehlt heute oft in der Ernährung. Das macht den Salat besonders gesund. Im Garten können Sie Chicorée einfach kultivieren. Pflege benötigt der Salat kaum. Chicorée können Sie gut in Mischkultur anbauen. Und auch beim Standort ist der Salat nicht wählerisch.

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Chicorée, belgischer Salat aus der Wegwarte

Ursprünglich stammt Chicorée aus der wilden Wegwarte, einer der wichtigsten Heilpflanzen. Die genaue Entstehungsgeschichte des Chicorées ist heute unklar. Man vermutet, dass um 1846 der Chefgartenbauer Bresier, der im Botanischen Garten in Brüssel tätig war, den ersten Chicorée gezogen hat. Eine anderen Geschichte nach sollen belgische Bauern durch Zufall auf die Zichorienwurzel gestoßen sein. Sicher ist auf jeden Fall, dass Belgien das Ursprungsland ist, was dem Salat auch den Namen „Brüsseler Salat“ eingebracht hat.

Chicorée ist eine zweijährige Pflanze. Damit sich die Zapfen ausbilden, müssen Sie den Salat im Herbst ernten und an einem dunklen Ort antreiben. Im ersten Jahr bildet Chicorée eine lockere Blattrosette mit einer Pfahlwurzel. Die Blätter sehen fast wie Löwenzahn-Blätter aus. Erst im zweiten Jahr wächst aus der Wurzel ein Spross, aus dem der Blütenstand hervorgeht und an dem die essbaren Zapfen angetrieben werden.

Der beste Standort für Chicorée

Chicorée mag einen sonnigen Platz. Der Boden soll nicht zu trocken aber auch nicht zu nass sein. Ansonsten stellt Chicorée keine Anforderungen. Ideal ist, wenn der Boden nicht zu schwer und möglichst locker ist. Die Erde soll stickstoffarm sein. Chicorée ist ein Schwach- bis Mittelzehrer. Es genügt also, wenn Sie eine leichte Kompostgabe bei der Beetvorbereitung mit einarbeiten.

Chicorée können Sie gut in Mischkultur anbauen. Gute Nachbarn sind Stangenbohnen, Tomaten, Möhren, Salat und Fenchel. Verwandte wie den Radicchio sollten Sie nicht in Nachbarschaft anbauen. Auch mit Kartoffeln verträgt er sich nicht. Chicorée sollten Sie erst nach vier Jahren wieder aufs gleiche Beet anbauen.

Chicorée aussäen im Mai

Etwa ab Mai können Sie Chicorée an Ort und Stelle aussäen. Wichtig ist, dass Sie dabei sehr dünn aussäen. Zwischen den Reihen sollten Sie einen Abstand von 25 bis 30 Zentimetern einhalten. Der Chicoréesamen wird etwa einen Zentimeter tief gesät. Achten Sie darauf, das der Boden warm genug ist. Wenn der Boden noch zu kalt ist, schossen die Chicorée-Pflanzen leicht. Chicorée benötigt etwa drei bis vier Wochen zum Keimen. Anschließend werden die Pflanzen auf zehn Zentimeter ausgedünnt.

Chicorée braucht kaum Pflege

Ist der Chicorée einmal im Beet, ist er relativ anspruchslos. Sie sollten die Pflanzen regelmäßig gießen. Ab und zu lockern Sie den Boden auf. Ist Ihr Boden sehr mager und nährstoffarm, kann eine sparsame Gabe von Kompost oder eine Düngung mit Brennnesseljauche für die notwendigen Nährstoffe sorgen.

Treibkultur Chicorée – so geht es weiter

Im Oktober bis November werden die äußeren Blätter des Chicorées gelb. Dann graben Sie die Wurzeln vorsichtig aus, entfernen die Blätter und schlagen die Wurzeln in feuchten Sand ein. Die Wurzeln sollten kühl stehen. Innerhalb einer Woche tanken die Wurzeln Kälte. Nun werden die Wurzeln dunkel aber etwas wärmer gestellt. Temperaturen zwischen 10° und 18° C sind passend. Dabei sollten die Wurzeln aufrecht im Sand stehen. Nach etwa vier bis sechs Wochen können Sie den Chicorée ernten.

Chicorée in der Küche

Chicorée ist eine wahre Delikatesse. Sie können die leicht bitteren Blätter sowohl als Salat als auch zum Dünsten oder Überbacken verwenden. Chicorée können Sie einige Tage im Kühlschrank aufheben.