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Gemüsesamen Schwarzes Gemüse

Black Food – schwarzes Gemüse ist gesund

Black Food ist das neue Superfood? Ganz so ist es nicht, aber schwarzes Gemüse bringt viele Besonderheiten mit sich. Nicht nur optisch ist schwarzes Gemüse, das meist nie wirklich schwarz ist, ein Hingucker. Auch inhaltlich hat das Black Food einiges zu bieten. Es sind die sekundären Pflanzenstoffe, die mit ihren Zell-schützenden Eigenschaften das Gemüse einzigartig machen. Auch bei Mineralien, Spurenelementen und Vitamine ist das dunkle Gemüse meist im Vorteil und kann mit deutlich mehr Inhaltsstoffen punkten.

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Was macht schwarzes Gemüse so einzigartig?

Die Farbe von Obst und Gemüse sagt auch etwas über die Inhaltsstoffe aus, denn für die Farbe sind die sekundären Pflanzenstoffe zuständig. Deshalb sollten Sie bunt essen, um eine große Vielfalt an Inhaltsstoffen zu sich zu nehmen. Schwarzes Gemüse kommt dabei oft zu kurz. In den meisten Fällen ist das Gemüse auch nicht wirklich schwarz, sondern hat eher eine blaue bis violette Färbung. Für die Färbung sind die sekundären Pflanzenstoffe Anthocyane, die zu den Flavonoiden zählen, zuständig. Sie binden freie Radikale und schützen unter anderem vor Hautalterung. Außerdem wirken sie Gefäß-schützend und entzündungshemmend.

Was sind die Top Black Foods?

Zu den Black Foods mit vielen Anthocyane gehören neben zahlreichen Beeren auch schwarzes Gemüse wie Auberginen, dunkler Mais, Rotkohl aber auch schwarze Möhren, Schwarzwurzeln und schwarzer Rettich. Dazu kommt gerade im einheimischen schwarzen Gemüse viele Vitamine. So ist schwarzer Rettich reich an Vitamin C, B1 und A. Außerdem punktet er mit Magnesium und Selen. Auch Schwarzwurzeln haben viel Vitamin C und A sowie E zu bieten. Hier gibt es Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen dazu. Auberginen bringt viele B-Vitamine, die für zentrale Abläufe beim Stoffwechsel zuständig sind, die Blutbildung unterstützen und für gute Nerven sorgen. Doch das ist nur eine kleine Auswahl an schwarzem Gemüse. Auch bei Tomaten, Bohnen, Linsen und vielen anderen Gemüsearten gibt es schwarze Vertreter.

Schwarzes Gemüse anbauen – so geht es

Schwarzes Gemüse stellt keine besonderen Anforderungen an den Anbau. Je nach Gemüseart sind verschiedene Kriterien beim Anbau der Gemüsesamen erforderlich. Gut ist immer, wenn Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort wählen und der Boden humos, locker und nährstoffreich ist. Staunässe mag keine der Gemüsearten. Ein feuchter Boden kann bei einigen Sorten aber schon vorteilhaft sein.

Optimal ist es immer, wenn Sie auch Black Food in Mischkultur anbauen. So werden die Nährstoffe im Boden optimal ausgenutzt und die Pflanzen schützen sich gegenseitig. Außerdem können Sie die Beete gut ausnutzen. Das macht sich besonders dann bezahlt, wenn Ihr Garten etwas kleiner ist und Sie keinen Platz haben, um jeder Gemüsesorte ein eigenes Beet zu geben. Selbst in kleinen Gärten können Sie so viele Arten von schwarzem Gemüse anbauen.

Schwarzes Gemüse in der Küche

Schwarzes Gemüse können Sie in vielerlei Gerichten verwenden. Je weniger Sie das Black Food verarbeiten, desto mehr gesunde Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Deshalb sollten Sie viel schwarzes Gemüse roh essen. Unverarbeitet oder im knackigen Salat ist das Gemüse eine wahre Köstlichkeit. Aber auch in zahlreichen Rezepten schmeckt Black Food super lecker und ist gesund.