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Markerbsen – knackig, lecker, süß

Frische Markerbsen aus dem eigenen Garten gehören zu den beliebten Gemüsearten. Die kleinen Erbsen gehören zu vielen Gerichten und werden auch von Kindern schon gern gegessen. Anbauen können Sie die Erbsen leicht im eigenen Garten. Markerbsen sind pflegeleicht und unkompliziert und gedeihen auf fast jedem Boden. Markerbsen lassen sich auch einfach konservieren und sind so auch im Winter verfügbar.

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Markerbsen kommen aus dem Orient

Die Wildform der Markerbsen stammt aus dem Vorderen Orient. Bereits 8000 v. Chr. wurden die Erbsen angebaut. Damit gehört das Gemüse zu den ältesten Kulturpflanzen. Angebaut wurden Erbsen in Syrien, Anatolien, Zypern aber auch in Bulgarien. In Deutschland steht die Erbse seit dem 13. Jahrhundert auf dem Speiseplan. Meist wurde sie als Mus gegessen. Die ersten Zuckererbsen gab es etwa im 17. Jahrhundert. Damals war das Gemüse eine Delikatesse, die sehr teuer war. Am Hofe König Ludwig des XIV. Waren Erbsen sehr beliebt. In der Kultur galten Erbsen als Totenspeise aber auch als Fruchtbarkeitsbringer.

Markerbsen gehören zur Gattung der Erbsen in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler. Die einjährig, krautige Pflanze kann bis zu zwei Meter hoch werden. Dabei klettern die Stängel gern an allem, was sich bietet, hoch. Markerbsen enthalten im reifen Zustand bis zu 9 Prozent Zucker. Die Erbsensorte eignen sich hervorragend zum Konservieren in Nasskonserven und als Frostung.

Markerbsensamen für den eigenen Garten

Am besten gedeihen Markerbsen auf einem humusreichen, feinkrümligen Boden. Sandige Böden sollten Sie durch reifen Kompost aufwerten. Schwere Böden benötigen etwas Sand zum Auflockern. Säen Sie den Markerbsensamen an einen sonnigen Platz.

Markerbsen können Sie an Ort und Stelle im Garten ab Anfang April aussäen. Eine Vorkultur ist nicht notwendig. Halten Sie dabei einen Reihenabstand von 40 Zentimetern ein. In der Reihe werden die Körner mit einem Abstand von fünf Zentimetern in eine etwa drei Zentimeter tiefe Rille gelegt. Gut ist es, wenn Sie die Saat mit einem Vlies oder Netz gegen Amseln schützen.

Für eine lange Ernte können Sie die Markerbsen zeitversetzt säen. Wichtig ist eine gleichmäßige Bodenfeuchte, bis die Samen aufgehen.

So pflegen Sie Markerbsen im Garten

Befreien Sie die Markerbsen regelmäßig von Unkraut und hacken Sie den Boden. Sie können zwischen die Reihen auch Mulchmaterial aufbringen. Das sorgt für lockere Erde und unterdrückt das Unkraut. Etwas mehr Standfestigkeit erhalten die Pflanzen durch Anhäufeln. Zum Ranken können Sie den Markerbsen kräftige Haselruten oder andere Stöcke anbieten.

Zu Beginn wird der Boden nur mäßig feucht gehalten. Etwas öfter sollten Sie ab der Blüte gießen. Düngen müssen Sie Markerbsen nicht, da sich die Pflanzen durch stickstoffsammelnde Knöllchenbakterien selbst versorgen.

Der Erntezeitpunkt hängt von der Sorte ab. Im Durchschnitt benötigen Markerbsen 14 Woche bis zur Ernte. Übrigens gehört die Sorte „Wunder von Kelvedon“ zu den bekanntesten Markerbsen-Sorten.

Markerbsen sind ein beliebtes Gemüse

Markerbsen gehören vor allem für Veganer und Vegetarier zum unbedingten Muss, denn das Gemüse verfügt über einen sehr hohen Anteil an Eiweiß. Die Erbsen sind aber auch super gesund und voller Mineralstoffe und Vitamine. Dazu gehören Eisen, Magnesium, Zink, Vitamin A, fast alle B Vitamine sowie Vitamin C, E und K. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemüsesorten sind sie nitratarm, da sie durch die Schotte kaum Schadstoffe aus der Luft aufnehmen.

Die Rezepte mit Markerbsen scheinen fast endlos. Vom Gemüse über Suppe bis hin zum Pesto reichen die Verwendungsmöglichkeiten. Und sicher finden auch Sie Ihr Lieblingsrezept.