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Blumenkohl – die beliebteste Kohlart in Europa

Blumenkohl gehört in Europa und besonders in Deutschland zu den beliebtesten Kohlarten. Sein feiner milder Geschmack macht ihn zum perfekten Gemüse für viele Gerichte. Im Garten lässt sich der Blumenkohl gut anbauen, auch wenn er etwas Pflege benötigt. Der blumige Kohl sieht nicht nur schön aus, sondern hat es auch in sich. Übrigens gibt es den Blumenkohl inzwischen nicht nur im strahlenden Weiß, sondern auch im kräftigen Violett und anderen Farben.

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Blumenkohl kommt aus dem Mittelmeerraum

Die Urform des Blumenkohls stammt aus Kleinasien. Bereits im 6. Jahrhundert wird der Kohl erwähnt. Kreuzfahrer brachten die Samen von ihren Reisen mit nach Italien. Blumenkohl wird schon seit dem 16. Jahrhundert in Deutschland kultiviert. Die größten Anbaugebiete liegen in Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen. Das schönste Anbaugebiet liegt in Ihrem Garten.

Blumenkohl trägt je nach Region sehr eigenartige Namen. Er wird auch als Traubenkohl, Käsekohl, Karfiol, Blütenkohl oder Minarett-Kohl bezeichnet. Wie andere Kohlformen gehört auch der Blumenkohl zur Familie der Kreuzblütler.

Das Besondere am Blumenkohl – zu dem auch der Romanesco gehört – ist der Blütenstand aus geschlossenen Blütenknospen. Wird der Kohl nicht geerntet, schießt der Blütenstand und es bilden sich gelbe Blüten, aus denen später der Blumenkohlsamen gebildet wird.

Blumenkohl richtig säen und pflanzen

Wie alle Kohlsorten ist auch der Blumenkohl ein Starkzehrer, der am besten auf einem tiefgründigen, nährstoffreichen und lehmigen Boden gedeiht. Der Boden sollte in der Lage sein, Wasser zu halten. Außerdem ist bei Blumenkohl ein hoher Kalkgehalt wichtig, da das die Anfälligkeit gegen Kohlhernie verringert. PH-Werte zwischen 6 und 7 sind ideal. Blumenkohl fühlt sich an einem sonnigen bis halbschattigen Standort in Ihrem Garten am wohlsten. Auf dem Beet, auf dem Sie Blumenkohl anbauen möchten, sollten in den letzten drei Jahren kein Kohl gestanden haben.

Frühe Sorten säen Sie bereits Ende Februar in Aussaatschalen aus. Die Blumenkohlsamen sollten nur leicht mit Erde bedeckt werden. Sie benötigen eine Keimtemperatur von etwa 18°C. Zeigt sich das erste Grün, genügen den Jungpflanzen Temperaturen zwischen 12° und 14° C.

Gepflanzt wird Blumenkohl ab April ins Freie. Einen Abstand von 50 x 50 cm zwischen den Pflanzen sollten Sie einhalten. Späte Sorten benötigen einen Abstand von 60 x 60 cm.

Blumenkohl benötigt Wasser und Dünger

Blumenkohl benötigt Pflege. Besonders der Wasserbedarf ist hoch. Gießen Sie zu wenig, bleiben die Köpfe klein. Nach dem Pflanzen wird für zwei bis drei Wochen wenig gegossen, damit die Wurzeln gut wachsen können. Danach ist es wichtig, regelmäßig zu gießen. Für einen lockeren Boden sollten Sie diesen immer wieder hacken. Für eine gleichmäßige Feuchtigkeit über den Sommer hilft eine Mulchschicht. Während der Wachstumsphase benötigt Blumenkohl Dünger. Ein bis zwei Mal ist eine Gabe von Hornmehl optimal.

Damit der Blumenkohl bei direkter Sonneneinstrahlung im Sommer nicht vergilbt, werden zwei bis drei große Blätter nach innen abgeknickt. Besonders bei älteren Sorten ist das notwendig. Neue Sorten sind meist so gezüchtet, dass das Blattwerk den Blumenkohl umschließt.

Blumenkohl lässt sich vielseitig verwenden

Blumenkohl kann sowohl roh als auch gekocht gegessen werden. In Suppen, Püree oder als Gemüse macht der kalorienarme Blumenkohl eine gute Figur. Mit einem Schuss Milch im Kochwasser bleiben die Röschen weiß. Sehr lecker schmeckt Blumenkohl auch sauer eingelegt. Außerdem kann der Kohl gut als Ersatz für Reis, Kartoffeln und andere Beilagen verwendet werden.