Filter

Blumenwiese Bienenwiese

Bienenwiese – schön und ökologisch wertvoll

Bienenwiesen sind ein Hingucker in jedem Garten. Der Trend geht wieder weg vom exakt geschnittenen, englischen Rasen, hin zu Blumenwiesen, die auch Nahrungsquelle für viele Insekten wie Bienen oder Hummeln und Kleintiere sind. Bienenwiesen Samen gibt es in vielen Zusammenstellungen von dezent bis kräftig bunt. Samenmischungen von Bienenwiesen sind so zusammengestellt, dass diese über die ganze Saison blühen. Das Blüten-Feuerwerk bietet Hummeln, Wildbienen, Bienen und vielen anderen Insekten einen idealen Lebensraum.

63 Ergebnisse gefunden in Bienenwiese

Warum eine Bienenwiesen eine gute Entscheidung ist

Die Bienenwiese ist aus vielen Gründen eine gute Wahl. Im Garten oder Park ist sie immer ein toller Blickfang, der vom Frühling bis in den Herbst hinein blüht. Sie bedeutet aber auch für Sie als Gärtner weniger Arbeit. Bienenwiesen werden nur selten gemäht. Müssen Sie beim Rasen wöchentlich mit dem Rasenmäher einkürzen, damit das Gras saftig und tritt-fest bleibt, so wird die Bienenwiese nur etwa zwei Mal im Jahr gemäht. Außerdem benötigen die artenreichen Wiesen auch keine Düngung.

Wichtig sind die kleinen Biotope besonders für Bienen, Wildbienen und Hummeln. In Zeiten, in denen immer mehr Insekten aussterben, minimiert sich auch die Pflanzenvielfalt, denn die Bestäubung fehlt. Es lohnt sich also für den Gärtner, der Natur wieder etwas auf die Sprünge zu helfen. Bienenwiesen sind ein Paradies für viele Bienen, Insekten und Kleinlebewesen. Einmal angelockt, werden Gemüse und Obst gleich mit bestäubt und die Ernte fällt reichlicher aus.

Eine gute Vorarbeit bringt blühende Wiesen

Eine Bienenwiese mit einer großen Pflanzenvielfalt benötigt mageren Boden. Abwechslungsreiche Wiesen, sogenannte Magerwiesen, entwickeln sich auf nährstoffarmen, trockenen und vorwiegend sandigen Böden. Sie sollten also die Fläche, auf der Sie die Blumenwiese anlegen möchten, nicht vorher mit Kompost aufwerten. Wenn Sie eine Bienenwiese anlegen, ist die Bodenvorbereitung ein wichtiger Punkt, um später eine reich blühende Wiese zu erhalten. Zu nährstoffreiche Böden müssen mit Sand angereichert werden. Standorte, die sehr feucht sind, sollten eine Drainage erhalten. Eine Bodenanalyse kann Ihnen sagen, was zu tun ist.

Bevor die Bienenwiesen-Mischung in den Boden kommt, wird der Boden gründlich von Unkraut befreit. Optimal ist es, wenn Sie über mehrere Wochen die Fläche regelmäßig fräsen, um Unkraut gleich im Keim zu ersticken. Wurzelunkräuter wie Quecke oder Giersch wird sorgfältig mit der Wurzel entfernt.

Den Bienenwiesen-Samen sollten Sie nach Ihren Voraussetzungen wählen. Mischungen gibt es für verschiedene Bodenarten. Wählen Sie die Wiesenmischung gezielt aus, werden Sie lange Freude an der blühenden Pracht haben.

So legen Sie eine Bienenwiese an

Der beste Zeitpunkt für die Aussaat der Bienenwiese ist im Herbst oder im Frühjahr. Ebnen Sie die Fläche mit einem Rechen vor der Aussaat ein und lassen Sie die Fläche ein bis zwei Tage ruhen, damit sich der Boden setzen kann. Bienenwiesen werden nur mit einer sehr geringen Dichte ausgesät. Es empfiehlt sich deshalb, den Samen mit etwas Sand zu mischen. Bringen Sie das Saatgut breitwürfig auf die Fläche. Ein Streuwagen verteilt das Saatgut gleichmäßiger.

Nun werden die Samen gleichmäßig eingeharkt und mit einer Rasenwalze angedrückt. Nach der Aussaat sollten Sie die Fläche wässern, ohne dabei die Samen wegzuspülen.

Bienenwiese pflegen leicht gemacht

Bei Trockenheit benötigen die jungen Keimlinge immer wieder Wasser. Entfernen Sie aufgehende Unkräuter sofort, damit diese sich nicht ausbreiten und die Gräser und Blumen der Blumenwiese erdrücken. Sind die ersten Wildblumen aufgegangen, sollten Sie die Fläche nicht mehr betreten. Ab der zweiten Saison brauchen Sie die Wiese nicht mehr gießen.

Gemäht werden Bienenwiesen in der zweiten Junihälfte und Mitte August. Zu früh dürfen Sie nicht mähen, da sonst die Artenvielfalt in Gefahr ist. Wuchert die Wiese zu sehr, ist es auch möglich, eine dritte Mahd Mitte Mai zu machen.