Blumensamen - Mohnsamen

Mohnsamen - Saatgut für traumhaft schönen Mohn

Mohnblumen sind zur Blütezeit ein sehr attraktiver Blickfang im Garten. Die riesigen, rot-orangen Blüten leuchten weit hin. Über eine lange Zeit bilden sie immer wieder neue Blüten und ziehen damit auch Insekten und Schmetterlinge an. Mohnsamen gibt es inzwischen für viele verschieden-farbige Mohnblüten. Vom weißen Klatschmohn bis zum fast schwarzen Schlafmohn Black Swan reicht das Sortiment. Ungewöhnliche Farben haben eine atemberaubende Wirkung. Viele Sorten verströmen dazu einen betörenden süßen Duft.

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Mohnblumen für Garten und Balkon

Papaver - die Mohnblumen - sind der Hingucker im Garten und auf dem Balkon. Die Sonnenanbeter unter den Blumen gehören unbedingt in jeden Bauerngarten. Aber auch moderne Gärten und Balkons können Sie mit den großen Blumen vorteilhaft gestalten. Einmal angesiedelt, sät Mohn sich in den nächsten Jahren gut selbst aus. Die mit Mohnsamen gefüllten Kapseln werfen beim Öffnen den Samen breit. Lediglich bei sehr saurer Erde lassen sich die Blumen nicht oder nur schwer ansiedeln. Dann können Sie den Mohnsamen in große Blumentöpfe einbringen. Bei uns zu Hause sind Klatschmohn, Goldmohn und Päonienmohn. Im Angebot für Balkon und Garten gibt es aber auch viele andere Sorten, die sich hervorragend über den Sommer kultivieren lassen.

Der ideale Standort für Klatschmohn, Blaumohn und andere Mohnsorten

Der Bodengehalt sollte je nach Sorte gewählt werden. Während der Klatschmohn einen sehr nährstoffreichen, feuchten Boden benötigt, sind andere Mohnsorten mit einem nährstoffarmen Boden zufrieden. Die meisten Arten von Mohn lieben einen sehr sonnigen Standort. Einige Arten wachsen auch an halbschattigen Orten sehr gut. Sie sollten deshalb beim Anbau auf die Mohnart achten.

So wird Samen von Mohnsamen gesät

Mohnblumen werden zum Frühjahrsanfang direkt an Ort und Stelle ausgesät. Dadurch wurzeln die Pflanzen, bevor es heiß wird. Um zu keimen, benötigt Mohn einen Temperaturwechsel. Der Blumensamen muss der Kälte ausgesetzt sein. Deshalb kann Mohn schon sehr früh oder bereits im Herbst angesät werden. Die Aussaat im Herbst ist tatsächlich am besten.

Der Boden wird oberflächlich gelockert. Der Samen wird nur auf die Erdoberfläche gesät, nicht mit Erde bedeckt. Mohnsamen sind Lichtkeimer. Die Erde sollten Sie feucht halten. Wenn die ersten Samen aufgegangen sind, kann es notwendig werden, die Pflanzen zu vereinzeln. Das ist aber nicht bei jeder Sorte unbedingt nötig.

Mohn pflegen leicht gemacht

Mohnblumen sind relativ anspruchslos und benötigen nicht viel Pflege. Die Erde sollte feucht gehalten werden und je nach Sorte kann auch eine Düngegabe notwendig werden. Verwelkte Blüten können Sie entfernen. Mehr Pflege ist nicht notwendig.

Mohnblumen gießen

Gießen Sie gründlich, aber selten, am besten morgens oder abends direkt an der Wurzel und vermeiden Sie es, die Blätter nass zu machen, um Pilzkrankheiten vorzubeugen. Sobald der Mohn seine wunderschönen Blüten zeigt, sollte nur noch wenig gegossen werden. Bei zu viel Feuchtigkeit können sonst die unteren Blätter faulen. Staunässe müssen Sie unbedingt vermeiden.

Mohn düngen

Mohn benötigt generell wenig bis gar keine Düngung. Zu viele Nährstoffe fördern lediglich das Blattwachstum auf Kosten der Blüten. Vor allem mit Stickstoff sollten Sie vorsichtig sein. Bei sehr mageren Böden können Sie im Frühjahr etwas Kompost einbringen.

Mohn pflegen

Verblühte Mohnkapseln sollten Sie zu Beginn entfernen, damit die Pflanze ausreichend Kraft hat, viele neue Blüten zu entwickeln. Erst wenn die Blütezeit zu Ende geht, sollten Sie Mohnkapseln ausreifen lassen, um Mohnsamen zu gewinnen.

Mohnblumen überwintern

Mohnblumen überwintern je nach Art unterschiedlich: Einjährige Sorten wie der Klatschmohn sterben ab und überwintern als Samen. Mehrjährige Arten, wie Türken- oder Islandmohn, sind winterhart, profitieren aber von einem leichten Schutz aus Laub oder Reisig. Besonders in rauen Wintern lohnt sich ein Winterschutz, um sie vor Frosttrocknis und Kahlfrösten zu bewahren.

Diese Krankheiten und Schädlinge können Mohnblumen befallen

Mohnblumen gelten als relativ robust, können jedoch unter ungünstigen Bedingungen von verschiedenen Krankheiten und Schädlingen befallen werden. Zu den häufigsten Krankheiten zählen der Echte und Falsche Mehltau, die sich durch weiße bzw. graue Beläge auf Blättern bemerkbar machen, sowie Grauschimmel (Botrytis), der vor allem bei feuchter Witterung auftritt. Auch Mohnrost kann vorkommen und zeigt sich durch rostfarbene Flecken auf den Blättern.

Bei den Schädlingen sind vor allem Blattläuse problematisch, da sie Pflanzensäfte saugen und Krankheiten übertragen können. Ebenso können Thripse, Erdflöhe und Schnecken Schäden verursachen, insbesondere an jungen Pflanzen.

Eine gute Standortwahl, ausreichend Pflanzabstand und regelmäßige Kontrolle helfen, Befall vorzubeugen und die Mohnblumen gesund zu erhalten.

Mohnblumen sind nicht nur Schmuck

Mohnblumen können sehr vielfältig verwendet werden. Sie sind schmückendes Element in Gärten und auf Balkonen. Mit seinen farbenfrohen Blüten macht er nicht nur in naturnahe Gärten auf sich aufmerksam. Besonders Türkischer Mohn und Kalifornischer Mohn sind beeindruckend durch ihre leuchtend roten Blüten.

Mohn wird aber auch seit Jahrhunderten schon als Heilpflanzen verwendet. Das aus dem Samen einiger Mohnblumen gewonnene Opium galt als schmerzstillend. Und auch heute noch wird Mohn als Heilpflanze verwendet, ist in Cremes und Salben zu finden oder können als schmerzlindernder Aufguss zum Einsatz kommen. Außerdem kann aus der Pflanze Öl gewonnen werden. Allerdings sind dafür nicht alle Mohnarten geeignet.

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