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Kräutersamen Petersiliensamen

Petersilie – das bekannteste Küchenkraut

Man mag es kaum glauben, aber Petersilie stammt ursprünglich nicht aus dem europäischen Raum. Dabei hat das Küchenkraut bei uns Hochkonjunktur. Kaum ein anderes Küchenkraut ist so beliebt und bekannt wie die Petersilie. Das aromatische Kraut ist in fast jedem Eintopf und jeder Suppe zu finden und verfeinert Gerichte mit seiner starken Würzkraft. Im Garten können Sie Petersilie ganz einfach anbauen. Das Kraut ist relativ anspruchslos und gedeiht auf fast jedem Boden.

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Petersilie ist seit über 400 Jahren beliebt

Ursprünglich kommt die Petersilie aus dem Mittelmeerraum. Sie soll nur in Algerien, Marokko, Tunesien und Jordanien vorkommen. In Portugal, Dänemark, Spanien und Schweden sowie auf den Balearen ist sie ein Neophyt. In Mitteleuropa wird sie in Gärten angebaut, verwildert aber nicht. Bereits im antiken Griechenland war Petersilie bekannt und wurde als heilige Pflanze verehrt. In der Odyssee ist sie der Schmuck der Nymphe Kalypso. Dioskurides, ein berühmter Arzt der Antike, weiß um die Heilkraft der Petersilie bei Nieren- und Blasenbeschwerden und bei Blähungen.

Petersilie ist eine zweijährige krautige Pflanze. Sie verfügt über eine rübenförmige Wurzel, aus der kahle Stängel hervorgehen. Die Petersilie erreicht eine Wuchshöhe von bis zu 90 Zentimetern. Die Blätter sind je nach Art glatt oder gekräuselt. Außerdem gibt es noch Wurzelpetersilie, bei der die Wurzel verwendet wird.

Der ideale Standort für Petersilie

Petersilie soll sonnig bis halbschattig stehen. Ideal ist ein lehmiger bis sandiger Boden, der nur schwach sauer ist. Petersilie mag einen kalkhaltigen Boden. Die Erde sollte humusreich und nur wenig nährstoffreich sein. Ein tiefgründiger und durchlässiger Boden ist vorteilhaft. Bereiten Sie das Beet für den Petersiliensamen am besten schon im Herbst vor. Bringen Sie etwas reifen Kompost ein.

Petersilie säen Sie an Ort und Stelle

Petersilie brauchen Sie nicht vorziehen. Sie können den Samen an Ort und Stelle ausbringen. Bereits ab Mitte März können Sie Petersilie aussäen. Achten Sie auf einen Reihenabstand von 20 bis 30 Zentimeter. Der Samen kommt nur ein bis zwei Zentimeter tief in die Erde. Petersilie hat eine Keimdauer von etwa drei bis vier Wochen. Sie können Petersilie in Etappen bis Ende Juli nachsäen für eine längere Ernte. Natürlich können Sie den Samen auch in Töpfe säen und auf den Balkon stellen.

Petersilie können Sie gut in Mischkultur anbauen. Gute Nachbarn sind Erdbeeren, Zwiebeln, Porree, Tomaten und Gurken. Auch mit Ringelblumen können Sie Petersilie kombinieren. Diese schützen die Petersilie vor Erdflöhen. Mit Salat in der Nachbarschaft verträgt Petersilie sich nicht.

Petersilie braucht nicht viel Pflege

Halten Sie die Beete mit Petersilie bis zum Keimen unkrautfrei und feucht. Wenn Sie zwischen den Reihen mulchen, bleibt die Erde warm und feucht und der Unkrautwuchs wird reduziert. Auch später sollten Sie regelmäßig gießen, Staunässe dabei aber vermeiden. Wenn Sie den Boden ab und zu auflockern, fördert das den Neuaustrieb. Ansonsten benötigt die Petersilie keine Pflege.

Ab dem späten Frühjahr können Sie je nach Aussaattermin ernten. Sobald die Stängel etwas kräftiger sind, ernten Sie die Blätter. Nach der Blüte wird Petersilie ungenießbar.

Was will die Petersilie in der Küche?

Mit Petersilie können Sie unzählige Rezepte abrunden. Sie gehört in fast jeden Eintopf und Suppe. Aber auch im Kräuterquark oder frisch über die Kartoffeln schmeckt das Kraut lecker. Das aromatische Würzkraut rundet außerdem Soßen und Salate ab. Möchten Sie das Kraut für den Winter konservieren, empfiehlt es sich, die Petersilie einzufrieren, da sie beim Trocknen das Aroma verliert.

Petersilie verfügt übrigens über viel Vitamin C, B6, B12 und D. Als Heilkraut wirkt es harntreibend, krampflösend und ionisierend. Äußerlich angewendet kann Petersilien-Tinktur bei Insektenstichen Linderung verschaffen.