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Kräutersamen Thymiansamen

Thymian, eine Heil- und Gewürzpflanze für viele Gelegenheiten

Thymian gehört zu den wichtigsten Heil-und Gewürzpflanzen im Garten. Die mehrjährige Staude hat ätherische Öle, die bei vielen Erkrankungen Linderung bringen können. Schon die alten Ägypter und Römer kannten den Thymian. Im Garten lässt er sich einfach anbauen. Thymian gehört unbedingt in jedes Kräuterbeet und jeden Bauerngarten. Seine Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und viele andere Insekten.

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Thymian, das stärkende Kraut der Griechen

Ursprünglich kommt der Thymus vulgaris aus dem Mittelmeerraum, ist aber auch in Nordafrika, Westafrika und Asien verbreitet. Die Griechen badeten vor der Schlacht in Thymian, weil das Bad als stärkend bekannt war. Das Wort „thymos“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie Mut und Kraft. Und auch die Ägypter und Römer kannten die Wirkung der Pflanze. Die Benediktiner-Mönche brachten im Mittelalter den Thymian über die Alpen in die Klostergärten.

Thymian ist eine mehrjährige Staude, deren Blätter schon beim Zerreiben den feinen Duft verbreiten. Die Staude wird bis zu 40 Zentimeter hoch und verfügt über stark verzweigte Triebe. Die schmalen, kleinen Blätter sind an der Unterseite behaart. Thymian blüht rosa bis lilafarben. Inzwischen gibt es neben dem Echten Thymian verschiedene Arten wie zum Beispiel den Zitronen-Thymian, der nach Zitrone schmeckt und duftet.

Der beste Standort für Thymian

Thymian liebt natürlich einen vollsonnigen Standort, der warm sein soll. Der Boden darf ruhig etwas trocken sein. Ideal sind Böden, die durchlässig, locker und kalkhaltig sind. Thymian können Sie auch gut im Blumentopf kultivieren.

Thymian ist nicht nur in jedem Kräuterbeet ein unbedingtes Muss, Sie können ihn auch wunderbar gemeinsam mit Gemüse anbauen. Zwischen Kohl und Salat vertreibt er den Kohlweißling, Schnecken, Läuse und andere Insekten durch seine ätherischen Öle.

Thymiansamen säen – so kommt der Thymian in die Erde

Thymian ist ein Lichtkeimer, benötigt also zum Keimen Licht. Deshalb ist es besser, wenn Sie den Thymian auf der Fensterbank vorziehen. Ab März können Sie den Samen in Anzuchtschalen oder im Zimmer-Gewächshaus vorziehen. Bringen Sie den Samen nur auf dem Substrat aus ohne ihn zu zudecken. Zum Keimen benötigt der Samen eine Temperatur von etwa 15° C. Das Substrat sollten Sie mit einer Sprühflasche leicht befeuchten und die Anzuchtschalen auf der hellen Fensterbank unterbringen. Ab April können Sie den Thymiansamen auch im Frühbeet kultivieren.

Thymian hat eine Keimdauer von circa zwei Wochen. Nach etwa vier Wochen können Sie die Pflanzen pikieren. Nach weiteren vier Wochen dürfen die Pflanzen nach den Eisheiligen an Ort und Stelle gepflanzt werden. Halten Sie dabei zwischen den Pflanzen einen Abstand von 25 x 25 Zentimetern ein.

Thymian braucht nur wenig Pflege

Thymian ist ein anspruchsloses Heil- und Gewürzkraut, das nur wenig Pflege benötigt. Selbst längere Trockenphasen machen der Pflanze nichts aus. Lediglich in heißen Sommern sollten Sie etwas gießen. Und auch beim Thema Düngung stellt die Pflanze keine großen Forderungen. Etwas Kompost ab und zu reicht völlig aus. Im Winter können Sie – müssen aber nicht – die Pflanze mit Vlies abdecken, um den Abwurf der Blätter zu reduzieren. Die meisten Arten sind aber winterhart. Schneiden Sie den Thymian im Frühjahr runter, damit er wieder frisch austreiben kann und die Pflanze kräftig bleibt. Frische Blätter können Sie laufend ernten. Sie können Thymian auch trocknen und so sich eine Reserve zulegen.

Was der Thymian alles kann

Thymian ist vor allem als Heilkraut bei Husten und Heiserkeit bekannt. Ein selbstgemachter Thymian-Bonbon kann einen Hustenreiz lindern. Thymian wirkt schleimlösend und krampflösend bei Husten, Erkältung und Bronchitis. Aber auch in der Küche macht Thymian eine gute Figur. Mit Thymian können Sie Soßen, Fisch und Fleisch verfeinern. Zur mediterranen Küche gehört das Gewürz unbedingt dazu.